Posts by Paramed

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    Weiß nicht, was du meinst. Ich fahre (durch Corona etwas reduziert und aktuell aus anderen Gründen noch min. nen Monat Pause) im Ehrenamt in der Notfallrettung einer Stadt. Also schon Regelrettung, mit allem was dazu gehört.

    Sorry, bin eher von Sandiensten und SEG ausgegangen :)


    Bei entsprechender Personalsituation wird einem im Rettungsdienst niemand den Kopf abreisen für die Frage.

    Daran hab ich auch gedacht, also wird man wohl einfach versuchen müssen.



    Danke für eure Antworten.

    Moin,


    eure Erfahrungen sind gefragt: Eine Teilzeitkraft ist RettSan und möchte RTW fahren, um im Training zu bleiben. C1 Fahrerlaubnis ist NICHT vorhanden.


    Gibt es die realistische Chance, als nicht-Vollzeitkraft eine Förderung durch einen Arbeitgeber zu bekommen? Bzw, ist überhaupt die Chance auf den RTW zu kommen realistisch?


    Grüße

    Ich möchte dazu auch nochmal etwas sagen.


    Kommentierung direkt im Zitat.


    Ich schätze Dr.Green und sein selbstverständlich hohes Fachwissen, aber im Bereich Trauma sehe ich (wie bei vielen Ärzten) immer noch eine Fixierung an Muster, die in keinem Verhältnis mehr zu den aktuellen Leitlinien (und damit natürlich auch Studien und dem aktuellen Forschungsstand) stehen ... :)
    Wenigstens scheint das Stifneck raus zu sein ;)




    Zum Thema „NA-Nachforderung“: bei meiner ersten Schicht als RTW-Fahrer war der erste Einsatz ein Fahrradsturz. Da war Patient mit Armfraktur und Rückenschmerzen, da haben wir dann auch wegen den Schmerzen ein NEF nachgefordert. Das dies nie alarmiert wurde, ist eine andere Geschichte. Wir haben ca. 20 Minuten mit Lagern und erste Behandlung/Untersuchung gebraucht und sind dann - da kein NEF kam - ins nächste KH gefahren.

    Dass das wohl kaum ein gutes Beispiel sein kann sollte klar sein. Bezogen auf die Leitstelle... gehts noch???

    In dem Punkt gehe ich nicht mit dir. Monitoring wäre für mich das erste, auch, bzw. gerade bei einem potentiell Kritischen Patienten. Anhand eines Monitoring kann ich auf gravierende Veränderungen sofort erkennen und reagieren, was ansonsten vielleicht länger dauert. Gerade bei einem Sturz unklarer Genese ist ein Blick aufs EKG nicht zu vernachlässigen.Zum Thema Sauerstoff: Gehe ich grundsätzlich mit, allerdings würde ich persönlich den Sauerstoff etwas niedriger ansetzen, sollte die Sättigung in Ordnung sein. Ich wäre da so bei 9-12 Liter.

    Und ich geh da nicht mit dir mit.


    Bei Polytrauma (worauf wir uns ja mittlerweile geeinigt haben?) bzw. Abdominal- oder auch SHT ist Zeit Leben. Nur eine schnellstmögliche chirurgische Intervention kann retten.


    Wie lange braucht man im Schnitt um alles Monitoring ranzubasteln? 1 Minute? Wenn du sehr gut bist. Ohne EKG.
    Zugang legen inkl. Infusion dauert im Schnitt bis zu 4 Minuten. Bei moderaten bis guten Venen.
    Die hat man evtl. nicht.


    Daher bin ich auch für ein schnelles Load and Go, mit evtl. Monitoring während der Fahrt anbringen. Natürlich sollte man auch nichts überstürzen und sich selbst in Gefahr bringen…



    15l Sauerstoff muss mMn und auch gem Leitlinien sein. Wenn wir kein Monitoring haben, sowieso, wenn doch könnten wir z.B. immer noch intubieren müssen. Schlecht ohne Präoxygenierung insbesondere wenn wir einen Blutverlust ins Abdomen und somit weniger Transportkapazität für O2 haben. Es schadet akut auch definitiv nicht.



    Ich hatte oben ja auch schon gesagt, dass ein EKG natürlich nett ist und ein kardiales Geschehen möglich als Ursache ist. Ist aber nicht das primäre Problem aktuell.


    Da der Patient auch noch ansprechbar ist, würde ich mich fast auf Kontakt halten, GCS inkl. Pupillen regelmäßig erheben und RECAP Zeit im Auge behalten beschränken. Das sollte für die Fahrt reichen.



    Achso, wenn wir Zugänge haben, gerne 1g TXA.

    Ganz einfach: der Patient ist zwar nicht direkt kritisch, sondern potentiell kritisch. Er ist also in einem Zustand, der jederzeit in einen kritischen Zustand abrutschen kann.
    Ansonsten hatten wir selber schon einen ähnlichen Fall - nur dass zusätzlich zum Fahrrad noch ein Auto beteiligt war.
    Und selbst dort haben wir nicht soviel Medizin gemacht wie hier manche betreiben.


    Vllt. habe ich aber auch gerade hier ein falsches Bild der Situation im Kopf, weshalb ich die nicht ganz so „wilde“ Vorgehensweise nehme.


    Mit der Beckenschlinge: was nützt mir die Schlinge, wenn das Becken stabil ist? Darauf haben wir ja keine Antwort bekommen.


    Es ist ja auch ein Forum, jeder kann hier seine Meinung nennen.


    Wenn du lockerer an die Sache herangehst, ist das voll ok.


    Aber:


    Fahrradunfall? Hohe Geschwindigkeit? Kein primäres SHT oder Extremitätenverletzungen? Dafür starke Bauchschmerzen? Irgendwo muss die Energie doch hin. Da liegt das Abdomen subjektiv einfach nahe. Da brauch ich auch kein Auto dazu.


    Und ja, die Beckenschlinge nützt natürlich überhaupt nichts bei intaktem Becken. Das kannst du aber frühestens im CT sicherstellen.


    Ganz persönlich würde ich Bauchschmerzen bekommen, wenn ich den Herrn nicht unverzüglich vollimmobilisiere, ohne Stifneck, Beckenschlinge anlege, Zugänge lege, VEL laufen lasse und unter Monitoring und mit Sonder- und Wegerechten in den Schockraum fahre. Wobei man auf die Zugänge sogar im Zweifelsfall eher verzichten könnte.


    Denn wie sagte mein Ausbilder noch: Wer blutet, braucht einen (OP-) Tisch, keine Trage. :rolleyes:

    Sorry, aber da geh ich absolut nicht mit.


    Die Symptomatik ist definitiv genug da um den Verdacht auf ein Abdominaltrauma zu erhärten. Dazu kommt der Unfallhergang.


    Wenn der Patient für dich nicht kritisch ist, warum möchtest du dann einen Notarzt? :)


    Offensichtlich ist er soweit noch fit. Aber wie schnell ändert sich das? Wenn es eben doch offen aus der Milz plätschert?


    Ich finde „Übertherapie“ ist hier nicht möglich. Außer, man wartet gemütlich und trödelt rum.


    Und warum genau ist die Beckenschlinge ein Problem? Die Vollimmobilisation auf der Vakuummatratze ist doch wirklich deutlich unangenehmer. Mit dem Unterschied, dass ein Querschnitt im Zweifelsfall weniger tödlich ist als 5 Liter Blut im Becken…


    Soweit ich weiß ist Lehrmeinung mittlerweile auch die sehr großzügige Nutzung der Schlinge. (Siege KISS, wobei Inspektion wegfällt, zumindest für alles unter NFS oder NA)


    EDIT: Inspektion heißt für mich hier auf Stabilität prüfen. Optische Kontrolle natürlich.


    High Flow O2 ist bei einem solchen Nicht-Mini-Trauma m.M.n. immer indiziert. Bei einer 100er Sättigung sollte man dann evtl. ein wenig runtergehen.


    Und ja, bei ihm könnte man AKTUELL auch entspannt an die Sache herangehen. Man sollte sich trotzdem fragen, ob man sich kaputt macht, wenn man umfassend therapiert.

    Schade dass hier nichts mehr läuft. Klingt eigtl. spannend...




    Einmal wie ich rangehen würde, nach Sicherung der Einsatzstelle:


    x: lebensbedrohliche Blutungen? z.B. Fahrradspeiche etc.? kurz sollte man auch noch Arme und Beine auf Einblutungen (prall gefüllt? Farbe?) etc prüfen
    A: Fremdkörper im Mund? Halsvenen gestaut? Schleimhäute? Fehlen evtl. Zähne? Zungenbiss?
    B: Auskultation Lunge, Pneu? SpO2? Atemfrequenz?
    C: Recap? Puls peripher tastbar (stark/schwach, schnell/langsam, rhythmisch)?
    D: Pupillen (perrla)? GCS?
    E: Wärmeerhalt, ausführlicher Bodycheck, SAMPLER (fremd bei Frau?), OPQRST


    kritischer Patient! NA!




    Der Helm muss natürlich ab. Da führt sowieso kein Weg dran vorbei.



    HighFlow O2 geh ich voll mit.



    Gem. KISS Schema auch Beckenschlinge dran, zu unsicher das wegzulassen.



    Zum Stifneck:
    Hier m.M.n eindeutig kontraindiziert. Erhöhung ICP, venöse Abflusstörung. Hier ist auch von einem SHT auszugehen.


    Daher manuelle Immobilisation, Umlagern mit Schaufeltrage und Vakuummatratze. Evtl. alternativ auch Spineboard mit Headblocks, aber wer nutzt die Dinger noch, wenn es nicht unbedingt sein muss.


    Ist der GCS wirklich bei 15? oder doch ein bisschen desorientiert?



    Dann nach dem ABCDE 1-2 Zugänge, so groß wie möglich, eine VEL dran.


    Und natürlich ganz wichtig Wärmeerhalt.



    ------





    Für mich ist der Patient sehr kritisch. Der Unfallmechanismus (gerade der unbeschädigte Helm...), die Schmerzen und die aktuell eigentlich schöne Kreislaufsituation stehen leider im Widerspruch zu den Bauchschmerzen. Für mich hier V.a. stumpfes Abdominaltrauma mit inneren Blutungen. (Milz, Leber etc). Könnte sehr schnell dekompensieren.


    Prellmarke im linken Oberbauch z.B.? :saint:



    Notarzt auf jeden Fall hinterher (allein schon wegen Schmerzen), evtl. könnten wir auch über den RTH nachdenken...bringt irgendwie aber nur 1-2 Minuten.


    Als Unfallursache könnte durchaus BZ Probleme machen, oder auch Herzrhythmusstörungen. Synkope bei dem Wetter natürlich auch möglich.


    EDIT: Die Wirbelsäulenschmerzen ganz vergessen, damit natürlich eindeutig immobilisieren. Sollte aber nicht so kritisch sein wie die möglichen abdominellen Verletzungen.

    Weiß jemand, wie genau das mit der BOS-Erweiterung auf 4,75t bzw. 7,5t genau aussieht?


    Grundlegend handelt es sich ja um eine Sache für Ehrenamtliches Personal und insbesondere FF oder SEG (RTW, GW-San).


    Ist damit ein hauptamtliches Fahren im Rettungsdienst gestattet? Oder fällt dies unter gewerbliche Beförderung?


    Und lassen sich Arbeitgeber darauf ein?


    Am liebsten natürlich Berichte aus eigener Erfahrung. Insbesondere Schleswig-Holstein.

    Gerne, wenn auch etwas spät.


    Ich dachte tatsächlich an eine Intoxikation mit Engelstrompete. Sprich hauptsächlich Scopolamin. Von daher ist es eigentlich von Anfang an in die richtige Richtung gelaufen.



    Welche Maßnahmen wären denn im klinischen Verlauf zu treffen? Bzw. ist hier überhaupt mit einem längerfristigen klinischen Verlauf zu rechnen?

    Diese Antwort meinte ich mit meiner Frage, ob Alkylphosphate passen können. ^^



    Fallen euch denn evtl. trotzdem noch besonders typische Substanzen zu diesem Bild ein?

    Okay. Ich denke hier herrscht Einigkeit.



    Ein erneutes ABCDE ergibt keine relevanten Veränderungen.
    Punkt E bleibt unauffällig. Äußerlich sowieso im Mund Rachen Bereich sind keine Auffälligkeiten feststellbar.


    Iv Zugang gelegt, VEL läuft.


    Die Frau gibt an, nichts selbst getrunken zu haben. Ihr sei außerdem nichts besonderes aufgefallen.


    Bei eurer Nachschau könnt ihr in der Mischung außer einem leicht süßlichen Geruch nichts besonderes feststellen. Eine Probe wird von euch eingepackt.


    Den Notarzt alarmiert ihr nicht nach. Der Patient toleriert den Transport, bleibt aber neurologisch auffällig.
    Das Kreiskrankenhaus wird von euch nach ca. 10 Minuten unter Wegerecht erreicht.




    Damit habt ihr das kurze Beispiel durch. Ich hoffe es hat euch gefallen.



    Ein paar Diskussionspunkte noch:


    1. GCS : Tatsächlich wollte ich auf einen GCS von 10 hinaus. Die Symptomatik wurde vielleicht ein wenig zu wohlwollend beschrieben.
    2. Welche Substanzen/ Stoffe/Drogen kommen hier Eurer Meinung nach in Betracht?
    3. Wäre beim Annähern an den Patienten, und mit der vorherigen Info bzgl. Mäusevernichtung, evtl. ein Gefahrguteinsatz auszulösen gewesen? (eben in Bezug auf E605)?

    Ihr seid im RTW angekommen.


    RR 150/100
    4-Kanal-EKG zeigt 145er Sinustachykardie



    Der Patient reagiert zwar mit gemurmelten Worten auf euch, aber ist nicht konversationsfähig. Mit dem GCS gehe ich konform.


    Mithilfe der Frau bekommt ihr folgendes Ergebnis:


    S: wie geschildert. Abwesenheit, Unwohlsein, unscharfes Sehen, Herzrasen
    A: ohne
    M: ohne
    P: ohne
    L: zum Frühstück, normal wie immer, Frühstücksei, Brötchen, Kaffee
    E: Die Frau weiß es nicht genau. Der Mann war wohl noch normal, als sie ihm den Tee brachte. Zudem wirkte er morgens auch nicht auffällig.
    R: kein Raucher, kein Diabetes, keine Lungenerkrankungen, keine Tumorerkrankungen, kein Übergewicht


    O: wie oben, unklar, ca.1 Stunde
    P: bestehend
    Q: Eindruck wie beschrieben
    R,S: ohne
    T: unklar, ca. 1 Stunde



    Die Frau hat keine Ahnung, was genau ihr Mann vorhatte. Ob er Gift besitzt ist ihr nicht bekannt.


    Nun habe ich zwei Diskussionspunkte. Offensichtlich sind wir hier bei einem Intox.


    1. Bringt das NEF hier einen Vorteil? Oder ist ein Load and Go in das Kreiskrankenhaus (was ja auch über int. Intensiv verfügt) die bessere alternative? Zeitlich in etwa gleich.


    2. Passt eine Alkylphosphatintoxikation, an die man hier richtigerweise sicherlich denken sollte ;) , zum Patienten?

    Danke für die rege Beteiligung.


    Zu COVID: Existiert, ihr handelt nach den aktuell gültigen Hygieneregeln. Hier ist eine COVID-Infektion jedoch außer Acht zu lassen. :smile_blaulicht:



    Die Mittagssonne ist angenehm warm und scheint kräftig, wie gesagt ca. 18 Grad Celsius.


    Auf das Berühren an der Schulter reagiert der Patient und schreckt hoch. „WER?“, um gleich wieder nach unten zu blicken.



    Ich geb euch mal ein grobes xABCDE an die Hand.



    x: keine relevanten Verletzungen
    A: Atemwege frei, kein Zungenbiss, keine Nebengeräusche, Mundraum scheint trocken
    B: AF 25, keine Zyanose, keine Halsvenenstauung
    C: Frequenz peripher bei 160, kräftig tastbar, regelmäßig
    D: Pupillen lichtreagibel und isokor, grob erkennbare Mydriasis, FAST unauffällig, WASB/AVPU: Patient reagiert auf Schmerzreiz mit sinnlosen Ausrufen, Patient ist unruhig und murmelt die ganze Zeit unverständlich vor sich hin, toleriert eure Maßnahmen aber, kein Meningismus
    E: Haut wirkt rötlich, scheint trocken


    Die Frau meint, ihr Mann sei schon den ganzen Vormittag im Garten. Er wolle den Mäusen den Garaus machen. Was genau er vor hatte, weiß sie nicht. Den Tee habe sie vor ca. einer Stunde zubereitet und die Packung dafür neu angebrochen. Nun sei er so komisch geworden und habe gar nicht mehr reagiert.


    Die Tasse ist zur Hälfte geleert.



    Wie verfahrt ihr? In den RTW und dort Monitoring oder verbleibt ihr vor Ort?


    Den GCS und das SAMPLER überlasse ich mal euch.


    Nachalarmieren oder kommt ihr klar?

    Na dann. Volle Ausrüstung.


    Ihr geht auf den Patienten zu. Als ihr gerade auf Höhe der Pforte seid, läuft aus dem Haus eine ältere Dame auf euch zu und ruft: Haaallooo, endlich sind Sie da. Der Alte hat sich schon wieder so aufgeregt. Wegen den Mäusen, wissen Sie, und jetzt hat er’s wohl am Herzen. Der soll sich mal ausruhen. Ich habe ihm unseren neuen Tee zubereitet. Ein Geschenk, wissen Sie, selbst gemischt von unserem Enkel. Ein Schulprojekt, Ach, der Kleine ist ja so herzallerliebst.



    Ihr erreicht mit der teilweise besorgten, teilweise schimpfenden Dame den Patienten. Dieser sitzt auf einer Bank mit Tisch neben dem Schuppen. Die Sonne scheint darauf.


    Noch im Laufen sprecht ihr den Patienten an.



    Erster Eindruck: Patient sitzt schief nach links geneigt auf der Bank, blickt nach unten. Er reagiert nicht auf eure Ansprache.
    Auf dem Tisch steht eine Tasse.



    Was macht ihr aus der Situation?


    Hat noch jemand weitere Vorschläge, bevor ich zu den schon genannten Maßnahmen komme?

    Da das letzte RD Fallbeispiel nun schon ein wenig untätig offensteht, wage ich mal einen Vorstoß. Ansonsten bitte dementsprechend sperren bis das andere durch ist.



    —————————————————



    Es ist ein Frühlingstag. Die Sonne scheint und es sind ca. 18 Grad Außentemperatur.


    Ihr seid Notfallsanitäter auf dem RTW (RTW Typ C, Beladung Standard). Euer Kollege ist Rettungssanitäter. Die Wache befindet sich in einer Kleinstadt.


    Gegen 14 Uhr geht euer Melder.


    NOTF RTW
    Kreislaufstörung
    Teichstraße 15
    Pat. m, ca.65, Synkope, vorgefunden im Garten



    Nach ca. 6 Minuten erreicht ihr den Einsatzort in einem Nachbardorf.


    Es handelt sich um ein größeres Einfamilienhaus mit eingezäuntem Garten direkt an einer Landstraße. Vor dem Gebäude ist eine größere Asphaltfläche vorhanden. Es sind zunächst keine Personen erkennbar.



    Als ihr vor dem Gebäude parkt, könnt ihr in den Garten blicken.


    Der Garten ist relativ groß und hüfthoch eingezäunt. In ca. 15 Metern Entfernung steht ein kleiner Schuppen, davor sitzt ein älterer Mann auf einer Bank.
    Am hinteren Ende des Grundstücks könnt ihr eine Hundehütte sehen.



    Kurz zu verfügbaren Kräften:


    RTW: von eurer Wache, ca. 6 Minuten Fahrtzeit.
    NEF: aus benachbarter Kleinstadt, Anfahrtszeit ca. 10 Minuten.
    Polizei: Revier in eurer Stadt, Anfahrtszeit ca. 6 Minuten
    FW: FF vor Ort im Dorf, nächste BF ca. 20 Minuten entfernt


    klinische Versorgung:


    1. Kreiskrankenhaus, Grund- und Regelversorgung, ca. 10 Minuten entfernt, internistische Intensivstation, allgemeine Innere, allgemeine und Unfallchirurgie, Radiologie
    2. Klinik, Maximalversorger, ca. 20 Minuten entfernt





    Erstes Vorgehen? :)