Rauchentwicklung im Treppenhaus

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  • Da wir momentan kaum ausreichend Kräfte haben würde ich als BvD die Erkundung im Nebentreppenhaus fortsetzen, bis zu einer eventuellen Rauchgrenze. Haben wir Rauchentwicklung in einem der Laubengänge von Gebäudeteil 2?


    HLF bleibt auf dem Parkplatz stehen, Angriffstrupp ausrüsten zur Brandbekämpfung / Menschenrettung und das Treppenhaus hoch. Wassertrupp Steigleitung einspeisen. Dann ausrüsten als 2. Angriffstrupp bzw. Sicherungstrupp und mit (falls vorhanden) ANT-Material vor dem Gebäude in Bereitstellung. Der Staffelführer HLF soll zusätzlich in Erfahrung bringen, wo sich die Aufzugsteuerung befindet.

    Bis wir den Brandherd lokalisiert haben und der Wassertank des HLF aufgebraucht ist, sollte das 2. LF eingetroffen sein. Sollte es Verzögerungen geben kann der MA des HLF im Notfall die LWV mit dem MA der DLK aufbauen.


    Der RTW darf eine Verletztensammelstelle entweder auf der Grünfläche (wenn durch Baustelle erreichbar), sonst hinter dem HLF einrichten und die Bewohner sichten.

    Sobald der RTW einen zu behandelnden Patienten meldet, Nachalarmierung RD nach örtlicher AAO. Wenn wir im Gebäude auf zu evakuierende Personen treffen, Überlegung auf mögliche ManV-Alarmierung, je nach örtlichem Konzept.


    Die Polizei darf die Einsatzstelle großzügig absperren (Ich gehe momentan von einer möglichen Nachalarmierung aus, daher auch möglichen Bereitstellungsraum einplanen lassen).

  • Da das LF nur 1/6 ausgerückt ist (warum?), soll das TLF 24/50 kommen bzw Frage Bereitschaft and die FMZ.
    Je nach Aussage das TSF (Fw A) für Pa-Träger alamieren.

    Dann gehe ich generall mal davon aus, dass alle PA-Träger sind.

    Ich lasse den Aufzug (Position) ausfindig machen und verschaffe mir Zutritt zum Aufzugsraum, sowie dem Aufzugsschacht (wegen Warnton des Fahrstuhles. Sollte ein Problem haben, da er ja ohne BMA nicht wissen kann, dass es brennt). Sollte mit einem der Schlüssel, die der GF mitgenommen hat/auf dem HLF sind ohne weiteres funktionieren.
    Zweiter Trupp des HLF rüstet sich als Sicherungstrupp aus und bereitet die Einspeisung der Steigleitung vor, sowie setzt einen Verteiler vor dem Haupteingang und baut eine Wasserversorgung auf (sofern der Maschinist nicht schon da aktiv geworden ist).
    DLK ist ja immernoch am Erkunden, also können die nichts weiteres tun. Anschließend je nach Ergebnis am derzeitigen Standort weiter eine Anleiterbereitschaft machen, oder sich auf die Frontseite verlegen
    Der RD soll eine Bereitschaft bei dem Haupteingang machen, die Polizei die Straße sperren, oder die unverrauchte Seite evakuieren (entsprechende Betruungskräfte alamieren).
    Bin mir da nicht sicher, ob das eventuell zu früh ist, da nicht viel über die Uhrsache bekannt ist.

    Wie alt ist das Gebäude (wegen Brandschutzvorschriften, Gefahr eine schnelleren Brandausbreitung)?

  • Ja, hört sich gut an, wobei ich den Sicherungstrupp/Maschinisten eine Wasserversorgung aufbauen lassen würde, da dieser nichts zu tun hat, und ich dann mein LF "komplett" zur freien Verfügung habe.

    Wie soll ich die Bewohner sichten, wenn diese alle noch in ihren Wohnungen sind (bis auf die paar Leute, die rausgegangen sind)?
    Muss ich nicht da die Evakuierung ersteinmal einleiten?
    Ebenso muss ich nicht die Unverletzten auch betreuen?
    Allein der Personalaufwand schreit nach einer größeren Nachalamierung, wenn da 37 Leute auf einmal bei doch kühleren Temperaturen draußen sind.
    Da reichen die Decken auf den Fahrzeugen, die da sind, nicht aus.


    Ebenso würde es Sinn machen bei der LTS nachzufragen, ob weitere Notrufe eingegangen sind (Menschen die vom Rauch irgendwo eingeschlossen sind etc,)
    Auch soll der Aufzugsbetreiber und ein näherer Hausmeister oder so mal kommen.

  • RailgunDE112 Die Bewohner zu sichten ist Aufgabe der RTW-Besatzung bzw. des RD allgemein. Dazu zählen natürlich die Bewohner, die das Haus bereits verlassen haben und jene, die wir als Feuerwehr noch evakuieren.


    Eine Sammelstelle dient eben dem Zweck, alle Personen zu sammeln, zu sichten (nach Sichtungskategorien des RD) und den Bedarf an Rettungs-/Betreuungsmitteln abzuschätzen.

    Wie ich oben schon grob geschildert habe, RD läuft nach örtlichem Konzept.

    Im Regelfall übernimmt jetzt der Verantwortliche des RTW die Einsatzleitung Rettungsdienst und meldet mir als Gesamteinsatzleiter nur noch die Anzahl der zu behandelnden Patienten und damit einhergehende Nachforderungen.


    Ob wir jetzt noch mehr RTWs, einen Bus oder eine ganze SEG benötigen, darüber kann ich mir momentan keine Gedanken machen. Ich konzentriere mich auf die weitere Lageerkundung.


    Zu meiner Aufteilung der Trupps: Wir haben eine Feuermeldung mit bestätigter Rauchentwicklung im Treppenhaus. Also schicke ich meinen Angriffstrupp zur BBK / Menschenrettung / Erkundung über das Treppenhaus hoch. Sollte eine BBK nötig sein, kann die Steigleitung genutzt werden. Mein Wassertrupp bleibt in Bereitstellung, für den Fall eines Atemschutznotfalls des A-Trupp (Bedenke: bisher unklare Lage) oder falls ich den Trupp zur Intervention am Fahrstuhl benötige.

  • Anstelle wie hier einige direkte Trupps befehligen (nicht Aufgabe des Einsatzleiters/Zugführer) mal folgende Vorgehensweise:


    Der Fahrzeugführer HLF bekommt mit seiner Einheit den Auftrag „Brandbekämpfung“ über Treppenhaus 1.

    Da die Laubengänge keine große Gefahr für Rauch haben, wenn die Türen zum Treppenhaus 1 geschlossen bleiben, bleiben mir diese Optionen für eine mögliche Menschenrettung aus dem Gebäude bestehen. Diese Info bekommt der Fahrzeugführer HLF1 mitgeteilt.

    Ebenso können dadurch die Bewohner in ihren Wohnungen bleiben, solange dort keine Rauchentwicklung ist.


    Die DLK-Besatzung soll das HLF unterstützen. Durch die vorhandenen Laubengänge mit Freiluftverbindung zum Treppenhaus 2 kann ich erstmal auf eine Anleiterbereitschaft verzichten.


    Das LF bekommt nach Eintreffen folgenden Auftrag:

    Unterstützung HLF bei Brandbekämpfung sowie Kontrolle der Wohnungen zwischen Treppenhaus 1 und 2 über Treppenhaus 2.


    Da ich nicht weiß, was brennt und wie lange evtl. Maßnahmen unter PA dauern, würde ich einmal Vollalarm für meine Ortswehr auslösen lassen, um genügend PA-Träger und PA vor Ort zu haben.


    Die Polizei soll einmal herausfinden, wie viele Personen in dem Gebäude gemeldet sind.


    Gibt es für die oberen Stockwerke rechts nur das Treppenhaus 1?

    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!


    #WirBleibenZuhause

  • Wir haben hier zu viel Zeit^^

    Wir wissen doch schon wieviele Leute gemeldet sind (37).
    Offensichtlich gibt es nur das eine Treppenhaus für die obersten 3 Stockwerke oder so.
    Da ich außer das Treppenhaus kein Rettungsweg habe für alle im Bereich mit den Mehretagen, würde ich schon eine Anleiterbereitschaft machen, da ich dann schon 20 Leute oder so zu retten habe, wenn ich evakuieren muss.

  • Ja, nur habe ich nicht evakuiert, weshalb der Auftrag der Sichtung bis auf wohl 2 Wohnungen oder so nicht ausgeführt werden kann.
    Also da eher Zukunftplanung.
    Der hat ja sowieso die medizinische Einsatzleitung.

  • Wir haben hier zu viel Zeit^^

    Wir wissen doch schon wieviele Leute gemeldet sind (37).
    Offensichtlich gibt es nur das eine Treppenhaus für die obersten 3 Stockwerke oder so.
    Da ich außer das Treppenhaus kein Rettungsweg habe für alle im Bereich mit den Mehretagen, würde ich schon eine Anleiterbereitschaft machen, da ich dann schon 20 Leute oder so zu retten habe, wenn ich evakuieren muss.

    Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind dort mehr als 8 Stockwerke/Obergeschosse und somit ist zwingend ein baulicher zweiter Rettungsweg vorgeschrieben. Daher habe ich mich erstmal gegen eine Anleiterbereitschaft entschieden. Sollte ich falsch liegen, dann bekommt die DLK natürlich den Auftrag „Anleiterbereitschaft“.

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    #WirBleibenZuhause

  • Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind dort mehr als 8 Stockwerke/Obergeschosse und somit ist zwingend ein baulicher zweiter Rettungsweg vorgeschrieben. Daher habe ich mich erstmal gegen eine Anleiterbereitschaft entschieden. Sollte ich falsch liegen, dann bekommt die DLK natürlich den Auftrag „Anleiterbereitschaft“.

    wo soll dieser sein?
    Deswegen meine Frage nach dem Baujahr, da ältere Brandschutzvorschriften das anscheinend noch nicht haben.
    Oder ein Treppenhaus mit 2 Treppen, was auch nicht viel bringen würde, insbesondere, da die Laubengänge nicht komplett außenrum gehen.
    Achja, haben wir nicht immer mindestens ein Stockwerk mehr, als Obergeschosse?

    z.B. sind ja EG+ 1. OG 2 Stockwerke und 2. UG, 1.UG, EG, 1.OG, .... 7. OG ja 10 Stockwerke/Etagen.

  • Habe mich tatsächlich verzählt: Gebäude besitzt 8 Obergeschosse.

    Somit bekommt die DLK den Auftrag, über den Parkplatz an der rechten Seite eine Anleiterbereitschaft herzustellen.

    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!


    #WirBleibenZuhause

  • Habe mich tatsächlich verzählt: Gebäude besitzt 8 Obergeschosse.

    Somit bekommt die DLK den Auftrag, über den Parkplatz an der rechten Seite eine Anleiterbereitschaft herzustellen.

    passt.
    Da sollten auch viel mehr als 37 Leute drin wohnen. Gibt da allein mehr Wohnungen als das.

  • Wir wissen doch schon wieviele Leute gemeldet sind (37).

    Jeder städtische Feuerwehrmann weiß: traue niemals dem Melderegister.


    Zu den Maßnahmen: Nachforderung 12 PA und 2. DLK (mir Wurst, was es an Autos rundherum gibt, der Leitstellencomputer wird das Passende schicken #ELDIS #AlarmstufenerhöhungB4)

    Angriffstrupp mit C-Rohr durch den Haupteingang ins Treppenhaus zur Erkundung/Brandbekämpfung, WT HLF wird Sicherheitstrupp, DLK stellt Anleiterbereitschaft für Gebäude 1 her


    Fragen:

    Quelle Rauchentwicklung Treppenhaus?

    Ort und Art des Aufzugsraums?


    Weitere Maßnahmen bei Eintreffen zusätzlicher Kräfte:

    Räumung Haus 2 über nicht betroffenes Treppenhaus

    Je nach Lokalisierung und Ausbreitung Rauch/Brandherd Sicherung des Zentraltreppenhauses und entweder Räumung darunterliegender Stockwerke über Haupttreppenhaus (oder sogar aller Stockwerke mit Fluchthauben), Personenrettung von den Laubengängen Gebäude 1 über DLK oder schlichtes Belassen der Bewohner im Gebäude 1.

  • Zu den Maßnahmen: Nachforderung 12 PA und 2. DLK (mir Wurst, was es an Autos rundherum gibt, der Leitstellencomputer wird das Passende schicken #ELDIS #AlarmstufenerhöhungB4)

    Bei euch geht das vielleicht - bei uns z.B. würde diese Nachforderung zwar ne 2. DLK beinhalten, aber das andere würde der Dispo genauer wissen wollen - also ob ich ne weitere Wehr will oder was ich ihm sagen will.


    Und warum befehligst du den Angriffstrupp und den Wassertrupp?

    Mir als EL doch egal, was die machen, solange die das machen, was der Staffelführer aus meinem Auftrag an das Fahrzeug in einen Befehl umgewandelt hat.

    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!


    #WirBleibenZuhause

  • DasKruemelmonster und sb-modder : Da die Alarmierungsstichworte und Stufen von Bundesland zu Bundesland und zwischen den einzelnen Landkreisen teils unterschiedlich sind, ist das nicht so einfach. Was genau ich aber jetzt gerade mit einer zweiten Drehleiter möchte? Nachalarmierung weiterer Kräfte halte ich für sinnvoll.
    Je nach dem ob es eine festgelegtes Erhöhungsstichwort mit automatischer Alarmierung weiterer Kräfte, eine gezielte Nachforderung (z.B. Alarmierung FF´s A- und B-Dorf...) und eine fahrzeugbezogene Nachforderung ist.
    Ich persönlich hätte gerne mindestens noch eine Löschgruppe (LF 1/8 oder TLF (1/2)+TSF (1/5)...) und den Einsatzleitwagen gerne an der Einsatzstelle.


    Zum Vorgehen würde ich mich den Vorrednern mehr oder weniger anschließen.
    Ich gehe auf die Gebäuderückseite zur Erkundung vor. Sehe ich hier eine Rauchentwicklung? Sind Personen auf den Balkonen erkennbar? Gibt es evtl. doch einen rückwärtigen Zugang?
    Aufgrund des Warntones des Aufzuges, gehe ich primär davon aus das es im Technikraum des Aufzuges brennt, hier wäre es sinnvoll zu wissen ob dieser im Keller oder im obersten Geschoss sitzt.
    Die Erkundung in dem Bereich soll die HLF-Besatzung und dessen Einheitsführer vornehmen (logischerweise Verteiler vor dem Eingang, Lüfter in Bereitschaft (falls ich eine Menschenrettung einleiten muss), ein Trupp und PA zur Erkundung vor, ein Trupp unter PA als Sicherungstrupp/Reserve, DLK-Besatzung baut dann die Wasserversorgung auf und stellt ggf. einen weiteren Atemschutztrupp.

    RTW richtet Verletztensammelstelle ein und sichtet nach eigenen Ermessen die Betroffenen.
    Polizei soll die Einsatzstelle absperren, meine 2.Löschfahrzeug bleibt in Bereitstellung, auf der Anfahrt ausrüsten mit 2 oder4 PA, je nach Verfügbarkeit von AGT´s und integrierten PA´s.

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    MFG Maxxam

  • Ich spreche aus Erfahrung, dass man in dieser Situation mit den vorhandenen Kräften mikrotaktischer denkt. Meine Wenigkeit zumindest. Klar, ich kann als Einsatzleiter meinen Einheitsführern den Einsatzauftrag erteilen, wie die das umsetzen ist mir Bockwurst. Aber ich muss mir zumindest kurz Gedanken machen, ob mein Auftrag von der Einheit auch zu bewerkstelligen ist, was Mannschaft und Ausrüstung angeht.


    Und hier haben wir momentan nur 2 Trupps und die DLK-Besatzung im Rennen, ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass man sich automatisch mehr Gedanken macht welcher Trupp wo eingesetzt wird.

    Denn den Luxus bei einem weiteren Einsatzauftrag einfach eine weitere taktische Einheit abzurufen haben wir gerade einfach nicht.,


    ich denke auch, dass die Fallbeispiele es einfach mit sich bringen, dass sich jeder im Kopf seine Gedanken macht und diese natürlich teilen möchte.

    Klar könnte hier auch einfach 5x "HLF Brandbekämpfung & Menschenrettung, DLK Anleiterbereitschaft" stehen.



    Apropos DLK, ich hätte gerne die Erkundungsergebnisse bevor ich mich entscheide was ich mit der Leiter veranstalte.



  • Ihr löst Vollalarm für eure Ortsfeuerwehr aus.


    Anschließend Ihr eure Erkundung im Treppenhaus 2 fort. Ihr könnt keinen Rauch feststellen. Alle Laubengänge sind Rauchfrei.

    Ihr macht euch also auf den Weg zu Treppenhaus 1. Hier hat der Wassertrupp bereits die Steigleitung eingespeist und der AT ist im Gebäude zur Lokalisierung des Fahrstuhls unterwegs. Der Truppführer der DLK meldet von der Rückseite eine Rauchentwicklung aus den Fenstern zum Keller. Auf den Balkonen befinden sich keine Personen jedoch sind in 3 Wohnungen die Fenster geöffnet.


    Die Drehleiter stellt nun eine Anleiterbereitschaft zu Gebäude 1 her.

    Euer LF trifft an der Einsatzstelle ein.


    Der AT meldet sich über Funk:


    "Aufzug zwischen 2 und 3 OG. 2 Personen im Fahrstuhl.


    Der Aufzugsraum befindet sich ganz oben im Gebäude.


    Die Rauchentwicklung kommt aus dem Treppenabgang zum Kelller.


    Mit Hilfe der Polizei und dem Wassertrupp vom LF wir Gebäude 2 über das Rauchfreie Treppenhaus Evakuiert.


    Wie sieht das weitere vorgehen aus ? Welche Prioritäten setzt Ihr euch ?

    Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse.


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  • Prio 1 ist die Menschenrettung.

    Die HLF-Besatzung geht zur Menschenrettung vor.

    Die DLK-Besatzung soll schauen, ob diese von Außen an den Zugang zum Maschinenraum des Fahrstuhls kommt.

    Wenn Nein, soll der WT HLF (ja, ich befehlige jetzt ausnahmsweise einen Trupp direkt) unter PA den Maschinenraum suchen. Dazu sollen diese unangeatmet über das Rauchfreie Treppenhaus soweit hoch wie möglich gehen und erst dann ins verrauchte Treppenhaus wechseln.


    Die Polizei soll schauen, ob in den Wohnungen mit geöffneten Fenstern noch Personen sind und wenn ja, ob für diese eine Gefährdung besteht.


    Der GF LF bekommt den Auftrag „Brandbekämpfung im Keller“. Ebenso soll er einen SiTr stellen.


    Des Weiteren gebe ich eine weitere Rückmeldung:

    „Hier ELW mit einer weiteren Lagemeldung: Rauchentwicklung entspringt dem Kellerbereich und dringt in den Treppenraum, dort 2 Personen im Fahrstuhl eingeschlossen. Gebäude wird zusammen mit Polizei kontrolliert und ggf. evakuiert. 2 RTW und ein NEF zur ESt, ebenso 2. Löschzug“

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  • Wie sb-modder : Was jetzt zählt ist die sofortige Menschenrettung.


    Der Angriffstrupp HLF bleibt bei den Personen um diese zu betreuen, Wassertrupp geht zur Brandbekämpfung mit einen C-Rohr in den Keller vor.
    Lüfter wird umgehend in Stellung gebracht. wenn möglich die darunterliegenden Aufzugsaussentüren öffnen um auch den Aufzug zu belüften.
    Vom LF geht der Angriffstrupp erst zu AT HLF um diesen den Aufzugskoffer vorbeizubringen, dann geht der Trupp nach oben zum Wartungsraum um den Notaus zu aktivieren (auf dem Weg dahin schafft der Trupp noch einer Abluftöffnung -> Rauchabzug/Fenster öffnen) und die Höhe des Fahrstuhls manuell nach oben oder unten zu bewegen.
    Sobald das erledigt ist Fahrstuhl öffnen und Personen retten.
    WT HLF wird Sicherungstrupp, DLK in Bereitstellung/Wasserversorgung aufbauen/Lüfter in Stellung bringen...


    Bei den weiteren Maßnahmen warten wir mal wie es sich entwickelt, gerade in Hinblick auf die Brandbekämpfung, aber auch die geöffneten Fenster oder das Räumen von Wohnungen.
    Wir haben zur Zeit kaum Personal und sollten uns erstmal auf die Rettung der im Fahrstuhl eingeschlossenen Personen konzentrieren.
    Per Klingelanlage und Lautsprecherdurchsagen würde ich die Leute bitten in ihren Wohnungen zu bleiben und ein Fenster (auf der rauchfreien Seite) zu öffnen und dort zu warten.
    Evakuierung würde ich erst dann starten wenn ich genug Kräfte habe (Tiertransport, Transport von gehbehinderten Personen...)

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    MFG Maxxam

  • Der WT vom HLF kann den Aufzug auf das erste Stockwerk herunterfahren. Die Personen werden an den RD übergeben.

    Parallel geht der AT vom LF in den Keller vor.


    Die Wohnungen mit geöffneten Fenster reagieren nicht auf Klingeln und Klopfen.


    Wir wechseln jetzt auf den AT vom LF welcher zur Brandbekämpfung in den Keller vorgeht.


    Wir als AT sitzen vom Fahrzeug ab rüsten uns aus und begeben uns zum Hauseingang. Wie geht es jetzt im Haus weiter ?


    PS: Maxxam hast du wirklich vorgeschlagen die unteren Aufzugstüren zu öffnen und den Fahrstuhl zu belüften ? Dies würde ja bedeuten, dass ich den Brandrauch noch mehr in den Aufzugschacht drücke obwohl sich noch Personen in der Kabine befinden.

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  • Als AT nehmen wir folgendes Material mit:

    Schlauch mit Strahlrohr und Wasser am Rohr. Axt oder Hallige-Tool, jeder eine Sicherungsleine, Lampen und Funkgerät. Am besten haben wir auch eine WBK dabei.


    Wir schließen an der Haustür, die die ja auch Rauchgrenze ist, unseren Lungenautomat an und melden dies an die ASÜ.

    Dann gehen wir in den Keller vor. Der Truppmann geht mit dem Strahlrohr vor, wir mit der WBK hinterher.

    Dem Einheitenführer teilen wir über Funk mit, dass wir nach der Rechten-Hand-Regel im Keller vorgehen vorgehen.


    Wie ist die Temperatur im Treppenabgang?

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