Mitgliederwerbung Jugendfeuerwehr

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  • Mahlzeit,


    ich bin mir nicht ganz sicher, ob das hier das richtig gelandet ist. Wenn nicht bitte verschieben!



    Und nun zum Thema, die Überschrift lässt es vermuten, es geht um Mitgliederwerbung für die Jugendfeuerwehr.


    Kurtz zur Rahmenlage. Ich bin einer der verantwortlichen für unsere Jugendfeuerwehr. Wir sind eine Stützpunktwehr mit Schwerpunktauststattung mit 40-50 Mitgliedern. Aktuell kommen wir mit unserer Mitgliederzahl und den 50-100 Einsätzen im Jahr noch super klar aber auch bei uns beginnt sich ein Trend abzuzeichnen, den es wohl überall so in Deutschland gibt.


    Und eine der großen Punkte um dagegen vorzugehen ist die Jugendfeuerwehr. Als ich noch in der JF war, waren wir an die 20 Kids. Das lag damals hauptsächlich an Mundpropaganda. Man hat einfach Freunde mitgebracht. Das funktioniert bei uns aber aktuell kaum bis gar nicht. Wir sind bei uns 8 Kids auf dem Papier, davon werden 2 demnächst übernommen und das nicht immer alle da sind brauche ich glaube ich auch niemandem erklären.
    Kurzum - es sind schlicht zu wenige.


    Es gibt ja nun mehrere Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung.
    Ich liste jetzt hier mal ein paar auf, schreibe aber auch dazu welche Probleme ich dabei sehe und mich würde mal interessieren was ihr da so zu meint und ob es vielleicht noch andere Möglichkeiten gibt, die mir aktuell einfach nicht einfallen.


    1. Werbung über Social Media
    An sich glaub ich ne super Idee. Eine Facebookseite gibt es schon länger nur fällt da nicht wirklich was ab. Facebook nutzen eventuell die Eltern. Aber das größte Problem stellen da glaub ich die Algorithmen da. Unsereins sieht Feuerwehrposts über Feuerwehrposts, weil man sich halt dafür interessiert. Die Sozialen Medien spielen dann ja sowas zu. Nur wenn man da sowieso keine Verbindung zu hat bekommt man sowas auch eigentlich nicht angezeigt. Instagram ist zwar näher an den Kids aber das ist auf jeden Fall ne Gratwanderung zwischen wirklich guter Werbung und Fremdschämen und auch da gilt das Algorithmusproblem.
    Auch sind beide Netzwerke eher ungeeignet für so etwas räumlich begrenztes wie JF. Wir können ja wirklich nur Leute aus unserem Ort aufnehmen.


    2. Werbung über Aktionen an Grundschule
    Die Grundschule ist bei uns für die gesamte Gemeinde. Man findet also nicht nur Leute bei uns ausm Ort. Außerdem folgt dann selbst in der 4. Klasse oft der Punkt " Ah cool, wir wollen das machen" - "Ja super, warte nochmal 1-2 Jahre"
    Ist ja auch irgendwie Mist


    3. Werbung an Weiterführenden Schulen
    Die Kinder aus meinem Ort verteilen sich über 5 weiterführende Schulen. Als Orstfeuerwehr da hinzufahren macht kaum Sinn, da man dann halt 3 von 20 oder 30 Leuten in einer Klasse davon überzeugen will in die JF zu gehen.


    Die Übernahmen aus der, auch gemeindeweit organisierten, KF findet quasi nicht statt. Der Grund dafür ist leider nicht bekannt aber irgendwo zwischen 6 und 10 haben die kb mehr auf Feuerwehr :smile_blaulicht: ,
    Jetzt sind wir natürlich am überlegen wie wir neue Mitglieder ranholen können
    Vielleicht habt ihr ja noch Ideen

  • Eieiei, ein großes und Schwieriges Thema.... Ich war vor ein paar Jahren Ortsjugendleiter (JB) beim THW und hatte ähnliche Probleme wie du beschreibst, und Spoiler: Habe die Gruppe innerhalb von einem halben Jahr auf 25 Jugendliche pro Dienst gebracht.


    Bei mir hat dabei am besten funktioniert:


    1. Ein Jugendlicher (ca. 12 Jahre) hat ein Referat/eine Präsentation abgehalten und durfte einen Exkurs, bzw. Schulausflug zu uns machen. Dabei hatten wir uns viel Mühe gegeben und eben nicht nur die Arbeit des THWs gezeigt sondern vor allem auf den Spaß und Kameradschaft gesetzt. funktioniert denn damals sind alleine aus dieser Schulklasse 15 Schüler zum Schnuppern gekommen, wovon sich dann 5-8 angemeldet hatten und regelmäßig erschienen sind.


    Damals hatten wir auch die Dienste verändert, von Ausbildungsdiensten mit einem bestimmten Thema und ab und zu mal eine Einsatzübung machten wir häufiger Spiele und Freizeitaktivitäten. Das kommt auch dem Motto nach: Spielend helfen Lernen.


    2. Städtische Angebote: Sommerferienprogramm und ähnliche Aktivitäten brachten uns auch einige neue Mitglieder. Die städtischen Organisatoren hatten einfach den bessern Plan wie man an die Kinder herantreten konnte und seine Aktivitäten vorstellen kann.


    3. Kindergruppe. Auch wenn die Kindergruppe beim THW, wie auch bei der JF eine riesen Herausforderung ist, gerade weil man technisch nichts machen kann, kann man hier viele für sich werben. Gerade in dem Alter suchen sich die Kinder Hobbys und wenn man sie bei Feuerwehr/THW/Katastrophenschutz abweist, dann haben sie schnell andere Hobbys. Einen 5./6. Klässer mit einem festen Hobby, kann man nicht mehr abwerben. Wenn dieser zweimal die Woche zum Fußball geht und das kollidiert mit dem Dienstabend, dann wird dieser Jugendliche nicht zur JF kommen. Keine Chance.
    Es ist trotzdem eine riesen Herausforderung, aber wenn man Kollegen findet die sich eine solche Betreuung vorstellen können, dann kann man hier früh neue Mitglieder werben die im Zweifel auch länger bleiben.


    (4.) Dieser Punkt nur in Klammern weil es ein sehr schwieriges Thema ist: Inklusion. Viele schalten bei dem Wort direkt auf Durchzug und sagen hierfür ist kein Platz bei Hilfsorganistionen. Im Einsatz mag das auch so sein, aber im Dienstbetrieb sehe ich das etwas anders. Zwischenzeitlich hatte ich drei geistig/körperlich beeinträchtigte Kinder in der Jugendgruppe aber auch diese tragen viel zum Miteinander bei. Natürlich ist auch das wieder ein extra Aufwand und haben im Erwachsenendienst kaum einen Nutzen, aber bei uns funktionierte das super und brachte einen Benefit für alle Kinder.


    War hoffentlich hilfreich. Bei konkreteren Fragen dann per PN, da es teilweise doch m.M.n. sensible Themen sind, allgemeine Fragen gerne hier.
    MfG

  • 1. Werbung über Social Media

    Sprecht die Leute persönlich an, Social Media ist toll, aber a) sehen das primär Leute aus der Bubble, sprich andere Einsatzkräfte und b) reagiert auf ein direktes Ansprechen immer eher einer als in ein in den Raum gerufenes "Hallo, wir brauchen dich!"
    Ein Ausbrechen aus der eigenen Feuerwehrblase funktioniert in der Regel nur bei großen lokalen Unglücken und das bringt dann aber auch keine Reichweite für die Mitgliederwerbung.

    2. Werbung über Aktionen an Grundschule

    Gute Idee, dann über die KF zu JF aber da kommen wir hier hin:

    Die Übernahmen aus der, auch gemeindeweit organisierten, KF findet quasi nicht statt. Der Grund dafür ist leider nicht bekannt aber irgendwo zwischen 6 und 10 haben die kb mehr auf Feuerwehr

    Dann sollte man hier vielleicht mal nachforschen, warum das so ist. Bei mir funktioniert der Transfer aus der KF hin zu mir in die JF ausgezeichnet.

    3. Werbung an Weiterführenden Schulen

    Kann man machen, sollte aber auf Landkreisebene organisiert werden, da ja jede Kommune / Feuerwehr daran Interesse haben sollte. Ein selektives Vorgehen einzelner Wehren dürfte da eher kontraproduktiv sein.

    Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.


    (Dieter Hildebrandt 1927-2013)

  • Erstmal ein sehr schwieriges Thema, was ja nicht nur die Jugendabteilungen bzw. nur die Feuerwehr betrifft. Das Problem haben sehr viele Vereine, Hilfsorganisationen etc.


    Also bei uns hat vor ein paar Jahren eine "Kinderfeuerwehr", im Rahmen des Ganztagesangebotes der örtlichen Grundschule, zum einen zum Überbrücken bis zum Erreichen des Alters wo man zur JF kann umgesetzt.
    Und soweit ich weis sind davon auch einige dann in die JF gegangen. Zu Spitzenzeiten hatte die JF dann auch über 20 Mitglieder.
    Ich persönlich finde halt das Eintrittsalter von 8-10 Jahren zu hoch sind für die JF, da man in anderen Vereinen ja schon teilweise mit 6 Jahren beitreten kann, sind die Kinder dann einmal wo angekommen wechseln sie kaum noch.
    Wichtig bei euch ist halt die Frage warum die Kinder dann nicht in die JF übertreten, ist die Ausbildung in der KF nicht interessant genug?


    Das aller Wichtigste meiner Meinung nach ist einfach auch Berichte in Zeitungen (Ortsblatt/Tageszeitungen), auf Facebookseite/Homepage/Kommunale Homepage über die Jugendfeuerwehr gebracht werden.
    Wenn man nicht weis das es so etwas gibt kann man auch nicht Mitglied sein.
    Auch bietet es sich an die Jugendfeuerwehr selbst als Werbemittel zu nutzen z.B. beim örtlichen Jahrmarkt sich beteiligen, da kommen die Kinder unter einander ins Gespräch.


    Wichtig ist natürlich auch die Ausbildung entsprechend zu gestalten und auch Feuerwehrfremde Sachen, mit Bezug zur "Kameradschaftsentwicklung" einzubinden, das können ein Fußballspiel, ein Kinobesuch, ein Bastelabend und vieles mehr sein.


    Wie @JuniorKDK schon sagte eine Einzelbewerbung der JF ist nicht sinnvoll, dies sollte man vielleicht als Stadt-/Gemeindefeuerwehr gemeinsam umsetzen evtl. mit Beteiligung des Landkreises.


    @TH3LASTLINE: Inklusion sollte gerade in der JF problemlos möglich sein und selbst im Erwachsenenalter kann man problemlos aktiv in der Feuerwehr oder einer anderen Hilfsorganisation tätig sein.
    Kommt natürlich immer daraufhin was für eine Besonderheit/Einschränkung die einzelne Person hat, aber eigentlich kann jeder aktiv in einer Hilfsorganisation sein.
    Das ein Rollstuhlfahrer nicht mit PA in den Innenangriff vorgehen kann ist klar, dafür kann der aber auf der Wache einen Imbiss vorbereiten oder einen Kaffee kochen, die Einsatzleitung unterstützen, die Funkzentrale besetzen....
    Wichtig ist natürlich die Bereitschaft der Kameraden das auch umsetzen zu wollen und sich dazu Gedanken zu machen.

    Hier könnte ihre Werbung stehen!


    MFG Maxxam

  • @TH3LASTLINE


    Bezüglich der Dienstthemen ist das glaub ne Philosophie-Frage. Wir haben jetzt einige Jahre mehr auf "Spiel und Spaß" gesetzt, das hat aber eher dazu geführt, dass sich einerseits die Jugendlich kurv vor der Übernahme beschwert habe, dass sie sich nicht gut genug für die Einsatzabteilung vorbereitet fühlen und zusätzlich dazu sind die Mitgliederzahlen zurück gegangen. War wahrscheinlich einfach ein bisschen too much.
    Aber das man jetzt mit Jugendlichen nicht umgehen kann wie mit den Erwachsenen aus der Einsatzabteilung ist ja klar. Spaß sollte an vorderster Stelle stehen.


    Bezüglich Inklusion bin ich da voll bei dir! Alles was möglich ist sollte man auch möglich machen.




    @JuniorKDK


    Ja bezüglich Social Media sind das ja genau die Probleme die ich angesprochen habe. Die Bubble bekommt es mit aber neue Leute erreicht man kaum.


    Das Problem mit KF ist sehr schwierig zu bestimmen. Es könnte an den verantwortlichen der KF liegen, zu denen hab ich nur leider kaum Kontakt, weil die von einer anderen Ortsfeuerwehr organisiert wird. Ich denke hier in der Gemeinde sind Kommunikation und Zusammenarbeit echt große Probleme, die langfristig gelöst werden müssen. Nur alte Strukturen so aufzubrechen ist schwer. Viel "die-da" Gerede von allen Seiten und das erschwert die Kooperation


    Mit der Organisation über den Landkreis, oder auch 2 Kommunen zusammen ist auch ne gute Idee!


    @Maxxam


    Das dauerhafte Einbinden von "Kameradschaftspflege ist mir bzw uns auch sehr wichtig und steht ganz oben auf der Agenda. Nur unter aktuellen Dienstanweisungen zu Corona nunmal auch manchmal schwer umzusetzen




    Danke auf jeden Fall für die Antworten!

  • Ein wichtiger Punkt fehlt hier.



    Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung muss konstant gemacht werden, dann ist sie am erfolgreichsten.
    Das Werben muss man schon anfangen bevor man zu wenige Mitglieder hat.


    Daneben ist ein wichtiges Mittel eine aktuelle Webseite zu haben und die örtliche Zeitung zu bedienen.


    Denn wer schickt den die Kinder zur Feuerwehr, THW etc. -> die Eltern, also diese Informieren. Was, wann, wo und Kontaktmöglichkeiten.


    Ich führe seit mehreren Jahren Warteliste für meine Jugendgruppe, so groß ist das Interesse.


    Am Ende ist die Nachwuchssuche bei der Jugend nicht anders als bei den Erwachsenen.


    Eure Webseite sieht schon sehr gut aus, was dort noch fehlt sind Berichte mit Bilder von Ausbildungen, Übungen und Ausflügen. Also Action und was ihr macht zeigen.

  • dass sie sich nicht gut genug für die Einsatzabteilung vorbereitet fühlen

    @TH3LASTLINE hat ja bzgl. "Spiel und Spaß" auch vom THW geschrieben, das mit der Einsatzabteilung ist ja eher ein Feuerwehr-Problem... :P


    Ansonsten sieht es bei unserer Jugendgruppe so aus, dass ein Großteil schon vor dem Beitritt irgendwie mit anderen Aktiven (Jugendlich oder Ü18) befreundet war oder verwandt ist. Selten sind das Neuanwerbungen "aus dem Nichts", eher bringt ein Aktiver mal das Kind der Nachbarn neu mit dazu.


    Die klassische Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, um überhaupt wahrgenommen zu werden, bringt aber nach meiner Erfahrung eher wenig. (und wir betreiben das quasi auf allen Kanälen von Feuerwehrauto auf Schulfesten, Jugendfreizeiten, über "Feuerwehr in der Schule", TdoT bis hin zu Instagram, Facebook und Lokalzeitung - die letzten beiden werden eher von den Eltern konsumiert...)

  • @DasKruemelmonster: Man muss halt sagen dass, das THW da einfacher ist, bei fast allen THW-Standorten eher überschaubare Einsatzzahlen, welche teilweise auch "planbar" sind und relativ kleines Aufgabenspektrum.
    Und das der Übertritt in die Aktive eher ein reines Feuerwehr-Problem ist, halte ich für ein Gerücht.
    Meisten stehen am Zeitpunkt des Übertritts (zw. 16-18 Jahren) viele andere Lebensveränderungen an und durch Umzug/Studium/Ausbildung fehlt dann einigen einfach die Zeit oder die Motivation im neuen Ort tätig zu sein.


    Mundpropaganda klappt immernoch gut, reicht aber bei den meisten Wehren/HiOrg´s eben leider nicht aus.
    Bei uns gibt es durchaus häufiger Neuzugänge ohne jeglichen Feuerwehrbezug, was auf Werbung


    Dies ist sehr wichtig, da fängt es ja bei vielen Wehren an, die wissen nicht mal was Onlinepräsenz heißt...
    Dann kommt die teilweise miserable Ausstattung dazu, ich persönlich wäre auch nicht in einer Wehr mit einer Fahrzeuggarage ohne jeglichen Sozialtrakt mit einem Fahrzeug was schon museumsreif ist.
    Moderne Technik, ein schönes Feuerwehrhaus, gute Schutzkleidung sorgen da halt dann mehr für Interesse.
    Und Mitgliederwerbung sollte man prinzipiell immer für alle Abteilungen betreiben, wem bringt es extra Werbung für die JF zu machen, aber die Aktive Wehr wird gar nicht beworben?


    @t.h: Das stimmt und dann nicht mit einem "Wir haben zu wenig Mitglieder-Heulerei"-Imagefilm und ein paar Flyern die ich beim Einkaufen an gestresste Leute verteile.


    Das mit der Warteliste ist natürlich gut, aber das ist und bleibt einfach die Ausnahme.


    @Lord of War: Ja Corona hat für viele Probleme gesorgt, gerade die Arbeit der Jugendfeuerwehr konnte kaum gemacht werden.
    Wichtig ist halt aber Kameradschaftspflege, Freizeitgestaltung und feuerwehrtechnisches Wissen so zusammen zubringen, das keins davon zu sehr in den Focus gerät.
    Letzendlich sollte die JF, als Vorbereitung für die aktive Mitgliedschaft dienen, sollten also mehrere Jugendliche äussern, das sie das nicht fühlen, sollte man schonmal an den Diensten ansetzen und auch mit den Jugendlichen reden, warum sie sich den nicht gut vorbereitet fühlen.
    Tatsächlich bietet sich hier auch an 1-2 Jahre "Übergangszeit" einzuplanen, hat bei einigen Wehren gut geholfen den Übergang zu erleichtern.
    Auch bietet es sich an (wenn Corona vorbei ist) gemeinsame Dienste mit der aktiven Wehr einzuplanen.
    So lernen die Kinder die "Kameraden" schonmal kennen und verlieren Berührungsängste.

    Hier könnte ihre Werbung stehen!


    MFG Maxxam

  • Ich weiß, dieser Thread ist schon etwas älter, aber ich denke das kann ja auch für andere hilfreich sein.
    Wir haben derzeit auch ein massives Problem mit Mitgliedern bei der JF, da spätestens in einem Jahr alle bei den Aktiven sind.


    Von einer anderen Wehr haben wir daher den Tipp bekommen eine "Butterbrezelaktion" zu machen (bei denen hat das wohl sehr gut funktioniert). Das heißt wir stellen uns morgens mal an die Bushaltestelle, wenn die meisten zur Schule fahren und verteilen Butterbrezeln und Flyer. Für die Flyer haben wir Vorlage des Landesfeuerwehrverbandes BW genommen und mit eigenen Bildern umgearbeitet (Das Ding ist so halt schon ein Eyecatcher, da sieht man halt, dass das professionell erstellt wurde) Dabei haben wir den Flyer gleich für die gesamte Feuerwehr gemacht, also JF und die Aktiven. Somit können wir damit gleich für beide Abteilungen Werbung machen.

    Das nächste, was normalerweise auch sehr gut ankommt ist der "Firetrainer", den wir kostenlos beim Kreisfeuerwehrverband ausleihen können. WIr müssen nur das Gas zahlen. Damit stehen wir normalerweise immer beim örtlichen Waldfest (auf dem leider ein Großteil der Jugendlichen nicht anwesend ist, da dort das örtliche Zeltlager ist). Auf diese Weise können die Kinder/Jugendlichen auch mal selber was machen (Löschen mit wassergefülltem Feuerlöscher oder Kübelspritze). Für dieses Jahr haben wir auch noch vor bei der Grundschule mal wieder Werbung zu machen. Dieses Mal durch eine Schauaktion zusammen mit den Aktiven und wahrscheinlich auch mit dem Firetrainer, dass die Kinder auch was selber machen können. Sowas ist halt immer besser, als wenn man da einen ewig langen Vortrag über irgendwas hält oder die nur zuschauen können. Das wird dann schnell langweilig.