Katastrophenschutz NRW

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  • Hallo zusammen,


    ich Suche eine Liste, in der Festgehalten ist, was für Fahrzeuge eine Einsatzeinheit in NRW hat. Speziell interessieren mich die Fahrzeuge der "EE NRW E 02".
    (Für alle nicht Fachkundigen: Einsatzeinheit Nordrhein Westfahlen, Essen, zweite Einheit)


    Da aber keine öffentliche Liste dieser EE besteht, wurde ich vom DRK-Essen auf eine Standard-Liste verwiesen und mir wurden nur die Fahrzeuge erklärt, die vom DRK Essen selber sind und da mit rein gekommen sind.
    Sprich: So wie ich es verstehe nehme ich eine Standartliste (die ich suche) sowie die Fahrzeuge des DRK Essen selbst und habe dann die EE. Könnt Ihr mir bei der Suche der Liste helfen?


    Ich danke euch für eure Hilfe,
    LG Jan

    VG Jan

  • Es kommt da immer drauf an was alarmiert wird ... Also z.B. ob PTZ10 oder BHP50 usw ;)


  • Wann kommen denn die EEs NRW zum Einsatz ?

    Wenn die BHP-50 Bereitschaft alarmiert wird^^
    Ähm soweit sie sich in NRW an die Versorgungsstufen des BBK halten dann:
    Dauerhaft erhöhter lokaler oder regionaler Spezialschutz8[...]und der Notwendigkeit zur deutlich erhöhten oder speziellen ressourcenvorhaltung. (Quelle: handbuch katastrophenmedizin BBK)
    Heisst, sobald die Kreise/Städte mit ihren SEGn nicht mehr können - theoretisch (bevor jetzt wieder jemand kommt).


    Eine Mustereinsatzeinheit NRW findest du hier unten links. Wer wen und was zu einer EE beisteuert ist aber offen, da musst du dich darauf verlassen was auf BOS-Fzge oder ähnlichem existiert, oder in Essen nachfragen, wenn du wissen willst was die von dir gesuchte Einheit beisteuert.
    Sind aber in der Regel ganze Teileinheiten, dass heisst der Betr-LKW muss nicht von Lüdenscheid nach Iserlohn fahren um seine Küche anzuhängen. Fzge innerhalb der Einheiten unterscheiden sich nach Beschaffungsjahr, der Betreuerkombi z.B. kann ein Sprinter oder ein Transit sein.

  • Ok danke soweit an euch für eure Hilfe und die Infos.


    @alexi96
    Nochmal zum Thema PTZ10, wie Florian Hagen schon sagte, dies kommt immer auf die Kommune an.
    In MH setzt die PTZ sich z.B. auf einem ELW1 der BF (immer), NAW(s) der BF (Lageabhängig) sowie weitere RTW, KTW und N-KTW der HiOrgs (DR$K, JUH, MHD) zusammen.


    LG

    VG Jan

  • Laut dem Buch "Sanitätsdienst" (Elsevier Verlag, S. 233) setzt sich die EE NRW folgendermaßen zusamen:


    Führungstrupp


    FüKw mit Zugführer, Stv. Zugführer, 2 Führungshelfern


    Sanitätsgruppe


    ArztTrKW mit Arzt, Gruppenführer, 4 Sanitätshelfern


    2 x KTW mit jeweils RS, RH


    Betreuungsgruppe


    BetrKombi mit Gruppenführer, Truppführer, 4 Betreuungshelfern


    BetrKombi+Anhänger mit Truppführer, 5 Betreuungshelfern


    BetrLKW+Feldküche mit Truppführer, 2 Verpflegungshelfer


    Gruppe Technik u. Sicherheit


    Kombi+Anhänger mit Gruppenführer, 3 Technikhelfern

  • Trierer


    Die letzte Auflage vom Elsevier ist aber auch schon 3 Jahre alt.
    Seitdem fahren in NRW regelmäßig keine ArztTrKW mehr sondern GW-San.
    Dass hat auch Auswirkungen auf die PTZ, denn aus nem Arzttrupp konnte man nden 4-Tragen-KTW baseln, aus dem GW San nicht.


    Ich meine der Aufbau eines PTZ 10 ist nicht regelmäßig und wird erst im Ablauf geplant. Bzw. anhand der regionalen IST-Situation.
    Bsp.:
    Ein PTZ-10 KANN ja (wenn Autos fehlen) auch aus nem Arzttrupp, nem KTW4 von 1974, und nem KTW-B bestehen, aufm Papier gilt das...
    Auf der Loveparade hatten wir 10 RTH vor Ort...auchen PTZ 10^^
    Und in Großstädten wo du dann noch nen GRTW mit reinrechnen musst, und hintergrund-RTW je nach Tageszeit zur Versorgungsstufe I oder II rechnen und irgendwie Personal für die KTW-B für Stufe IV zusammenkriegen sollst wirds mathematisch. :smile_blaulicht: ?( :smile_blaulicht:
    Könnte der Grund sein warum die PTZ Aufstellungen nicht immer fest sind^^

  • Die Einsatzeinheit NRW besteht aus :


    • einem Führungstrupp (1/1/2/4)
    • einer Betreuungsgruppe (-/3/9/12) oder (-/4/11/15)
    • einer Sanitätsgruppe (1/3/6/10)
    • einem Techniktrupp (-/1/3/4)

    (gesamt: 1/9/20/30 bzw 1/10/22/33)


    Andere Zusammenstellung oder weitere Ergänzungen im Personal oder Fuhrpark sind nach Erkundung vor Ort oder nach Anforderung durch die EL möglich.


    p.s. suche grade noch was zum PTZ, melde mich dies bezüglich nochmal wenn ich den Ordner wiederfinde

    Schenkt euch Liebe

  • Die aktuell gültige Zusammenstellung der Einsatzeinheit-NRW findet sich z.B. unter diesem Link: http://www.drk-nordrhein.de/fi…heit%20quer%2004-2011.pdf (hier auf das DRK zurechtgeschnitten, gilt natürlich identisch für alle anderen Hilfsorganisationen in NRW).



    Ein paar wichtige Informationen noch, die hier etwas unklar formuliert wurden:


    Patiententransportzüge (in NRW: PTZ-10) sind zum Transport von 10 verletzten Personen vorgesehen; jede Kommune bzw. kreisfreie Stadt in NRW verfügt über mind. einen solchen PTZ, der kurzfristig alarmierbar ist und in einem solchen Fall v.a. überregional eingesetzt wird.
    Beachten sollte man dabei aber, dass es sich im Falle einer Alarmierung des PTZ-10 in den meisten Fällen um eine Alarmierung unterhalb des Katastrophen-Alarms handeln wird, sondern als überörtliche Hilfeleistung; insofern ist ein Arzttruppkraftwagen (den es in NRW aber sowieso kaum noch gibt) auch nicht als Transportmittel zu nutzen, da für eine solche Nutzung Katastrophenalarm ausgelöst sein muss.
    Wer noch genauere Informationen zum PTZ-10 sucht, der wird alles Wichtige im Konzept des Landes NRW finden: http://www.idf.nrw.de/service/…90731_konzept_pt_z_10.pdf
    Tucktuck: Dort ist übrigens auch recht genau geregelt, wie ein PTZ-10 aufgebaut sein muss; einen AtrKw sucht man dort vergebens!


    Weitere Konzepte, die in NRW gelten, sind der BTP-500 (Betreuungsplatz) bzw. der BHP-50 (Behandlungsplatz).
    Infos zum BHP-50: http://www.idf.nrw.de/service/…0731_konzept_bhp_b_50.pdf
    Infos zum BTP-500: http://www.idf.nrw.de/service/…731_konzept_btp_b_500.pdf


    Viele Grüße

  • Patiententransportzüge (in NRW: PTZ-10) sind zum Transport von 10 verletzten Personen vorgesehen; jede Kommune bzw. kreisfreie Stadt in NRW verfügt über mind. einen solchen PTZ, der kurzfristig alarmierbar ist und in einem solchen Fall v.a. überregional eingesetzt wird.
    Beachten sollte man dabei aber, dass es sich im Falle einer Alarmierung des PTZ-10 in den meisten Fällen um eine Alarmierung unterhalb des Katastrophen-Alarms handeln wird, sondern als überörtliche Hilfeleistung; insofern ist ein Arzttruppkraftwagen (den es in NRW aber sowieso kaum noch gibt) auch nicht als Transportmittel zu nutzen, da für eine solche Nutzung Katastrophenalarm ausgelöst sein muss.
    Wer noch genauere Informationen zum PTZ-10 sucht, der wird alles Wichtige im Konzept des Landes NRW finden: http://www.idf.nrw.de/service/downloads/…ept_pt_z_10.pdf
    Tucktuck: Dort ist übrigens auch recht genau geregelt, wie ein PTZ-10 aufgebaut sein muss; einen AtrKw sucht man dort vergebens!

    Gut, wer in der Praxis mit nem Arzttrupp transportiert, muss Menschen schon sehr hassen, davon abgesehen würd mich mal ne TÜV Meinung dazu interessieren.
    Wenn ich das Skript richtig lese, schreibst du aber gerade falsch:


    "Vom »Patiententransport-Zug 10 NRW« abzugrenzen ist die nachbarschaftliche
    (Sofort-)Hilfe6 aus dem (Regel-)Rettungsdienst heraus." (Quelle: IdF Münster "PTZ10-NRW")



    Desweiteren wird definiert dass der PTZ 10 unter dem BHP50 Bereitschaft arbeitet, diese ist doch dann ==> KatS, sprich der ArztTrKW darf an die frische Luft.
    Soweit die Theorie. Aber egal was ich viel interessanter finde:
    Dürfen bei euch(ich entnehme das einfach mal deinem Post) die KatS Fahrzeuge wie Arzttrupp usw. denn regelmäßig nur im KatS Fall raus? Sprich ist eine Nutzung in der SEG / V1 nicht gestattet (Bzw. nur nach schriftl. Marschbefehl blabla und ja ich weiß, dass gilt theoretisch auch fürn LF 16-TS usw.blubb).


    Und was mich auch interessieren würde: Gibt es in euerm NRW eigentlich noch SEGn , oder ist die EE wirklich die kleinste (von der Versorgungsstufe her) Einheit.
    Denn was mich unwissenderweise an den EE stört: Bei ner Sammelzeit von 45-60 Min + Anfahrt + Aufbauen, kann zumindest die San nach meiner Logik daheim bleiben, bis dann nämlich versorgt wird sind die Patienten entweder tot, oder nach Hause gegangen (Gilt für das "Tagesgeschäft" MANV 1-2, für x gegen GAU, ist dann die Zeit wieder relativ).

  • Quote

    Gut, wer in der Praxis mit nem Arzttrupp transportiert, muss Menschen schon sehr hassen, davon abgesehen würd mich mal ne TÜV Meinung dazu interessieren.


    Ich denke es auch; in dem letzten AtrKW (mittlerweile ausgemustert), der uns zugeordnet war, war im Heckbereich ein Aufkleber angebracht, der nochmals auf die Information hinwies, dass eine Nutzung zum Transport liegender Patienten nur im KatS-Fall nach Gesetz XYZ (kann mich leider nicht mehr dran erinnern) erlaubt sei.


    Quote

    "Vom »Patiententransport-Zug 10 NRW« abzugrenzen ist die nachbarschaftliche (Sofort-)Hilfe aus dem (Regel-)Rettungsdienst heraus." (Quelle: IdF Münster "PTZ10-NRW")


    Richtig, soweit ich es aus der Praxis vor Ort kenne, gibt es eine Unterscheidung zwischen den "Ü-ManV-Komponenten". Dabei gibt es Unterteilungen in "Ü-ManV S", was eine Sofortentsendung von Rettungsmitteln in die Nachbarschaft (im Regelfall: 1x NEF, 3x RTW aus dem Regel-Rettungsdienst) bedeutet; hiervon abzugrenzen ist der "Ü-ManV T", was den o.g. Patiententransportzug beinhaltet (ggf. aufgestockt). Dabei ist der größte Unterschied, dass der PTZ aus dem Sonderbedarf zusammengesetzt ist (somit also eine gewisse Vorlaufzeit benötigt) und die Sofortkomponente direkt starten kann, da sie aus dem Regel-Rettungsdienst entstammt.
    Letzte Alarmierungsstichworte für die PTZ-10 unserer Region waren bei einem mutmaßlichen Bombenfund in einem Krankenhaus der Maximalversorgung sowie bei einem Busunglück zwei Kreise weiter, wobei es in beiden Fällen frühzeitig Entwarnung gab und die entsprechenden Rettungskräfte im Standort verbleiben konnten; dabei wurde aber definitiv kein Katastrophenalarm ausgelöst, sodass es sich pro Forma auch nicht um einen KatS-Fall handelt.


    Quote

    Dürfen bei euch(ich entnehme das einfach mal deinem Post) die KatS Fahrzeuge wie Arzttrupp usw. denn regelmäßig nur im KatS Fall raus? Sprich ist eine Nutzung in der SEG / V1 nicht gestattet (Bzw. nur nach schriftl. Marschbefehl blabla und ja ich weiß, dass gilt theoretisch auch fürn LF 16-TS usw.blubb).


    Nein, das Land NRW (der Bund ist in NRW nicht mehr an der Fahrzeuggestellung beteiligt, sondern überlässt dem Land (mit finanzieller Unterstützung) die vollständige Kontrolle, um es vereinfacht zu sagen) sieht explizit eine Nutzung der zur Landes-Fahrzeuge im Rahmen von Sanitätsdiensten etc. vor. Dies wird u.a. damit begründet, dass KatS-Alarmierungen ja nur alle paar Jahre mal vorkommen (wenn nicht sogar alle paar Jahrzehnte) und deshalb eine anderweitige Nutzung eine bessere Pflege der zugewiesenen Technik erlaubt.


    Quote

    Und was mich auch interessieren würde: Gibt es in euerm NRW eigentlich noch SEGn , oder ist die EE wirklich die kleinste (von der Versorgungsstufe her) Einheit.


    Kommt drauf an, wo du dich bewegst; an für sich gibt es Schnelleinsatzgruppen, allerdings sind die je nach Region mehr oder weniger ausgeprägt bzw. wird kaum auf sie zurückgegriffen.


    Das Konzept der überörtlichen Hilfeleistung (also BHP-50 & BTP-500) ist sowieso eher auf Nachbarkreise bzw. weit entferntere Kommunen anzuwenden; die Leitstelle am Schadensort selber wird vermutlich bei einer Großschadenslage möglichst viele Helfer in kürzester Zeit zusammenziehen (also z.B. Regelrettungsdienst, erweiterten Rettungsdienst, Alarmierung aller KatS-Einheiten in der Kommune) und dann einzelne Teilkomponenten unterschiedlich schnell zum Einsatzort schicken (z.B. zu allererst die Sanitätsgruppe).


    Ich gucke mal, ob ich noch ein paar weitere Dokumente auftreiben kann, wie das funktionieren kann; allerdings muss ich dazu erst die Freigaben prüfen.

  • Sooo, nochmal ein bisschen zum BHP-50 recherchiert, so wie die Planung hier funktioniert:


    Es gibt im Stadtgebiet insgesamt 4 Einsatzeinheiten-NRW (jeweils nach o.g. Konzept zusammengestellt); diese sind in zwei Gruppen zusammengefasst, was bedeutet: Zwei Einsatzeinheiten bilden zusammen BHP-50, die zwei anderen Einsatzeinheiten den BTP-500 (natürlich ist es auch möglich, daraus zwei BHP-50 oder zwei BTP-500 zu bilden, aber grundsätzlich hat jeder sein "Fachgebiet").


    Bei einer Alarmierung nach dem Stichwort "BHP-50" werden insgesamt drei Gruppen gebildet:
    Unmittelbar nach der Alarmierung wird ein Vorkommando zum Einsatzort entsandt, das aus Führungskräften (Feuerwehr/Rettungsdienst) besteht; durch dieses Personal erfolgt eine grobe Lageerkundung und frühzeitige Raumordnung bzw. Rückmeldung.
    Im nächsten Schritt rückt der erste Abschmarsch vor zur Einsatzstelle; hierbei handelt es sich um Führung, Eingangssichtung und den Behandlungsbereich 1 (rot), zusammengesetzt aus Führungsunterstützung, SEG-Rettungsdienst-Kräften (hauptamtlich), städtischen Notärzten und freiwilligen Feuerwehr-Kräften (insgesamt 42 Einsatzkräfte).
    Im letzten Schritt folgt der zweite Abschmarsch, der aus dem Rest der geplanten Einsatzkräfte besteht; soll heißen: Behandlungsbereich 2 und 3 (gelb und grün), interner Patiententransport, technische Unterstützung, Transportorganisation und Koordination Rettungsmittel-Halteplatz (vollständig bestehend aus FF-Einheiten und HiOrg-Kräften).


    Insgesamt befinden sich somit 138 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, die einen vollständigen BHP-50 bilden!

  • Und was mich auch interessieren würde: Gibt es in euerm NRW eigentlich noch SEGn

    SIcher gibts die. Bei uns im Kreis ist die EE aufgeteilt auf verschiedene Orte die dann ihre SEG´n haben und zusammen die EE bilden. Diese können aber einzelnd nach bedarf alarmiert werden.

    Das Konzept der überörtlichen Hilfeleistung (also BHP-50 & BTP-500) ist sowieso eher auf Nachbarkreise bzw. weit entferntere Kommunen anzuwenden

    Woraus schließt du das der BHP-50 ein Projekt für einen Ü-ManV ist?

    Schenkt euch Liebe

  • Zitat von »Tucktuck«




    Und was mich auch interessieren würde: Gibt es in euerm NRW eigentlich noch SEGn
    SIcher gibts die. Bei uns im Kreis ist die EE aufgeteilt auf verschiedene Orte die dann ihre SEG´n haben und zusammen die EE bilden. Diese können aber einzelnd nach bedarf alarmiert werden.

    So langsam formt sich ein Bild. Eben habe ich durch Zufall in einem anderen Forum gelesen, dass die EE im Nicht-KatS Fall, im Windhund-Prinzip mit den passenden Fzg. nach Bedarf der Leitstelle ausrückt. Könnt ihr das bestätigen?

    Zitat von »Tone Bone«




    Das Konzept der überörtlichen Hilfeleistung (also BHP-50 & BTP-500) ist sowieso eher auf Nachbarkreise bzw. weit entferntere Kommunen anzuwenden
    Woraus schließt du das der BHP-50 ein Projekt für einen Ü-ManV ist?

    Der BHP-50 kann ja nicht von einer EE gestellt werden, d.h. für einen Teil der Einsatzkräfte ist es immer ein Ü-MANV.
    Ich glaube so hat er das gemeint. Außerdem hatten wir es ja von der konzeptionellen Abgrenzung zwischen "nachbarschaftlicher Soforthilfe" und "PTZ-10" sowie SEG-Tagesgeschäft und Katastrophe.
    Habe das so verstanden, dass er mit "überörtlich" die Versorgungsstufen meint.

  • So langsam formt sich ein Bild. Eben habe ich durch Zufall in einem anderen Forum gelesen, dass die EE im Nicht-KatS Fall, im Windhund-Prinzip mit den passenden Fzg. nach Bedarf der Leitstelle ausrückt. Könnt ihr das bestätigen?

    Jo, so haben wir z.B. eine TeSi bei uns und rücken teilw. nur mit dieser aus ohne weitere Einheiten


    Der BHP-50 kann ja nicht von einer EE gestellt werden, d.h. für einen Teil der Einsatzkräfte ist es immer ein Ü-MANV.

    Aah so meint er das... naja also bei uns im Kreis werden 2 vorgehalten, meine das ist in anderen Kreisen genauso, wenn nich sogar muss? Bzw wird von Orten die eine BF haben ein Teil von der gestellt

    Schenkt euch Liebe

  • Aah so meint er das... naja also bei uns im Kreis werden 2 vorgehalten, meine das ist in anderen Kreisen genauso, wenn nich sogar muss? Bzw wird von Orten die eine BF haben ein Teil von der gestellt

    Muss, muss soweit ich das IdF Papierchen verstanden habe Eine pro Kreis/-freie Stadt. Die FW ist ja kein originärer KatSchutz-Betrieb. Sind aber gut für die Manpower(Im BHP-50 sind ja allein +- 50 Tragehelfer bzw. Infusionshalter vorgesehen). Aber rein regelmäßig sollten die in der Landesvorhaltung nicht vorkommen.
    Ich denke eher, dass in einer >Großstadt (muss ja, wenn BF) die entsprechende Versorgungsstufe 1&2 ein entsprechend großes Volumen haben.
    D.h. die BF löst die V1&2 MANV z.B. mit nem GRTW, mit Hintergrund/Reserve RTW (wenn ö-rtl. gefahren wird), um die Versorgungsstufe zu stellen.


    Verstehst du was ich meine? Daher kann ich mir die BF schwer als Teil einer EE vorstellen, weil sie ja für die Stadt rollen muss.

    Hier in RLP ist das ein bisschen anders.