Kuriose Einsatzfahrzeuge 2

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  • Chroffer : Dem ist nichts hinzuzufügen und wenn man sieht was manches LF so sinnlos durch die Gegend fährt, an Material was man nur aller Jahre braucht, dann ist die Schiebleiter wohl das geringste Übel.

    Natürlich fahren wir viel Gerümpel durch die Gegend, was wir nur selten, vielleicht sogar gar nicht brauchen. Wenn ich betrachte, was in meiner Jugendwehrzeit auf unserem LF 8 drauf war und was heute auf einem LF 10 drauf ist... Da ist sicher Material dabei, das nach 25 Jahren ungenutzt ausgesondert wird. Vielleicht kommt aber auch der eine Tag, an dem wir genau diesen einen Gegenstand brauchen und glücklich für ihn sind. Es gibt im Feuerwehrmarkt viel Quatsch zu kaufen und manches davon ist auch wirklich Quatsch den man nicht braucht. Beim allermeisten "Gerümpel" auf unseren Autos haben sich die Normenschreiber aber schon ihre Gedanken gemacht.

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    Das ist der einzige Berechtigungsgrund der Schiebleiter, jedoch sollte man die negativen Punkte im Hinterkopf behalten, gerade wenn ich nur mit einem LF und Staffelbesatzung ersteintreffend bin, sind vier Kameraden quasi meine ganze Mannschaft.

    Was zur Hölle hast du denn mit deinen Negativpunkten an der Schiebleiter?! Wenn ich für eine Menschenrettung eine Schiebleiter benötige und ich dafür meine ganze Mannschaft binden muss, dann ist das leider so. Feuerwehr ist in weiten Teilen leider Mangelverwaltung. Mal hab ich zu wenig Personal, mal zu wenig Material, manchmal fehlt mir beides und nur selten hab ich von allem genug. Dafür muss ich als Führungskraft Prioritäten setzten und Entscheidungen treffen. Soll ich mich als Einheitenführer etwa unters Fenster stellen und dem zu rettenden Menschen sagen, das ich Schwierigkeiten bei der Mittelabwägung habe, weil seine Rettung meine ganzen Ressourcen bindet? Das ich viel lieber die Steckleiter benutzen würde, weil die meine Ressourcen nicht so sehr an ihn bindet, die aber leider zu kurz ist? Oder ob er vielleicht lieber warten will, bis noch ein weiteres LF ankommt und ich mehr Ressourcen habe? Nein. Ich muss die Situation abwägen und dann in den Sauren Apfel beißen und mein Personal für eine Menschenrettung im Zweifel mal an die Schiebleiter binden. Weil wie sagte mal ein Ausbilder an unserer Landesfeuerwehrschule: "Menschen, Menschen, Menschen!" und dann sagte er "Wenn sie an Menschen denken, dann machen sie nie was verkehrt." Und irgendwann stellte er die steile These auf: Als Feuerwehr müssen wir vor allem den Umgang mit Leitern beherrschen, weil sie für einen Großteil der Bevölkerung der zweite Rettungsweg sind. Und das inkludiert auch die Schiebleiter.

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    Ich bin absolut kein Freund vom Sprungretter, ausser evtl. bei Einsätzen wo eine Person droht zu springen.

    Als Gerät zur Menschenrettung beim Brandeinsatz ist mir dieser tatsächlich zu gefährlich und sollte das aller letzte Mittel sein.

    Der Sprungretter ist das im wahrsten Sinne des Wortes "allerletzte" Mittel der Menschenrettung aus Höhen. Ich zitiere der Einfachheit halber aus der entsprechenden Bedienungsanleitung:

    Das Sprungkissen darf nur zum Einsatz kommen, wenn eine andere Möglichkeit der Rettung ausgeschlossen ist (z.B.: Drehleiter)
    oder wenn aus zeitlichen Gründen der Einsatz des Sprungkissens notwendig ist.

    Mögliche Verletzungen können beim Sprungkissen-Einsatz nicht in jedem Fall ausgeschlossen werden!

    Anders als bei jeder Leiter, egal ob tragbar oder fahrbar oder sonst was, ist der Sprungretter das allerletzte Mittel, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind. Dessen muss man sich bewusst sein, darf aber gleichzeitig den Sprungretter damit nicht zum verbotenen Gerät machen oder zum Spezialgerät für Suizidlagen.

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    Dann lieber mit der Fluchthaube durchs Treppenhaus oder über Leitern (DLK oder tragbare Leitern).

    Die Fluchthaube ist leider auch nicht das Allheilmittel der Menschenrettung und hat auch sehr starke Limitationen. Für den Einsatz einer Fluchthaube sollte ich mir immer die Frage stellen: Würde ich dort einen Feuerwehrangehörigen mit einem Filter vor dem Gesicht hinschicken? Ich denke bei dieser Frage werden die Grenzen der Fluchthaube deutlich.

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    So ist das tatsächlich nicht gemeint gewesen, eher das die Schiebleiter, trotz der teils gravierenden Negativpunkte, alternativlos ist.

    Nochmal: Wenn gravierende Negativpunkte das Gewicht und die komplexe Handhabung eines Gerätes sind, dann sollten wir uns entweder wirklich auf TSA-Beladung beschränken oder wir haben uns das falsche Hobby ausgesucht. Weil nach dem Maßstab hab ich ein Problem mit Tragkraftspritzen, Stromerzeugern, Rüstsätzen,... Achso ja und zwar sind Kettensägen und Trennschleifer nicht so schwer, aber an denen kann man sich bei unsachgemäßer Handhabung schlimm verletzten. Das macht mir Angst. Ach halt! Unsachgemäße Handhabung? Stimmt! Dafür üben wir ja regelmäßig mit unserem Gerät, damit wir wissen was wir damit machen. Gilt für Kettensägen genauso wie für Schiebleitern.

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    Tatsächlich weis ich natürlich nicht genau wie viele Fusionen es in der Zeit in der Schweiz gab.

    Glaub mir, wenn ich sage, es sind viele. Google dich mal ein wenig durch die Schweizer Feuerwehren und du wirst schnell fündig werden. Regio-Feuerwehren, Verbandsfeuerwehren, Feuerwehrverbände, usw. Ein eindeutiges Zeichen sind auch Feuerwehren die statt realer Ortsnamen die Namen von Landstrichen oder dergleichen tragen. Kuck dir mal die Feuerwehrstruktur in den Kantonen Schaffhausen, Jura oder Neuchâtel an. Dort dominieren interkommunale Feuerwehrzusammenschlüsse.

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    Das stimmt auch schon, aber ein Großteil des Landes ist schon von Bergen geprägt, im Gegensatz zu Deutschland.

    58 % Der Schweiz entfallen auf die Alpen als Landschaft, aber das heißt nicht 58 % der Schweiz sind Berge. Die restliche Fläche verteilt sich auf das sogenannte Mittelland und das Jura. Der Großteil der Bevölkerung lebt im Mittelland, während nur ein kleiner Teil in den Alpen lebt. Und wenn du dir mal die Kantone an Bodensee und Rhein betrachtest oder die des Jura oder beispielsweise Fribourg, dann ist das alles andere als hochalpin.

  • Chroffer: Ja aber gewisse Sachen die man nur so wenig braucht, würde es reichen nur einmal für 3-4 Gemeinden/Städte vorzuhalten und nicht 3-4x oder noch mehr davon vorzuhalten.
    Das geht über eine vollständige TH-Beladung aller paar Kilometer, Greifzug/Seilwinden, Rettungsplattform, Schonsteinfegerwerkzeug etc.
    Nicht jede Feuerwehr muss alles alleine können, aber wie gesagt das scheitert am Grundsatz "Mein Feuer, Dein Feuer".
    Mal abgesehen das immer mehr Technik, auch mehr Ausbildung benötigt. Es geht hier jetzt nicht um Material, was nach Norm auf meinen Fahrzeug mitgeführt werden muss, sondern viel mehr über Doppelt- und Dreifachvorhaltungen.
    Und nicht nur um Zusatzmaterial, bei uns braucht jetzt jedes Dorf ein TLF, auch hier würde es ja reichen, wenn der Bedarf besteht nur 1 oder 2 TLF´s vorzuhalten, anstatt jetzt vier TLF für Feuerwehren mit maximal 10-20 Einsätzen im Jahr vorzuhalten.

    Es ging mir tatsächlich nur darum, das man auch die Negativpunkte beachten sollte. Wie ich schon mehrfach erwähnte ist die Schiebleiter alternativlos, was die Höhe angeht.
    Somit sollten wir das Thema jetzt mal abhaken.


    Wir halten erst gar keines mehr vor, unnötige Kosten, nur in Ausnahmefällen einsetzbar. Feuerwehr ist und bleibt immer eine Geldfrage und Technik vorzuhalten die ich in 20 Jahren nicht einmal eingesetzt habe, ist grenzwertig.
    Da wären wir wieder beim Thema nicht jede Feuerwehr braucht alles an Technik. Natürlich ist es gut wenn ich für den Notfall alles mögliche mithabe, aber ich werde niemals mit einem (H)LF alle Einsatzbereiche abdecken können.

    Hier ist halt auch die Abwägung erforderlich, ob die Personen zwingend sofort gerettet werden müssen. Wenn das Treppenhaus stark verraucht ist und es im unteren Teil brennt, ist eine Person in der obersten Wohnung am Fenster stehend, mit geschlossener Wohnungstür, erstmal gut aufgehoben.
    Prinzipiell sollte bei der Rettung mit der Fluchthaube parallel eine taktische Belüftung erfolgen. Da der Filter ja nur Schadstoffe filtert, aber keinen Sauerstoff herzaubern kann.


    Wie oben schon erwähnt, verstehst du mich beim Thema Schiebleiter falsch, es geht hier nicht um schwere Handhabung, sondern immer die Abwägungssache im Hinterkopf zu behalten( gibt es andere Rettungsmöglichkeiten | habe ich jetzt im Moment vier Kameraden für diese Aufgabe über z.B. weitere Personen im Gebäude vermisst)
    Ich bin hier nicht dabei die Schiebleiter schlecht zu reden, die negativen Punkte jedes Einsatzmaterials sollte ich im Hinterkopf haben, das war das einzige was ich sagen wollte.
    Das fängt bei der Schiebleiter an und geht über sämtliche andere Ausrüstungsgegenstände.


    Wenn dies möglich ist und die Hilfsfrist eingehalten werden kann, finde ich Zusammenschlüsse immer gut. Kenne hier genug Beispiele wo Feuerhäuser nur 500 Meter voneinander entfernt liegen, aber zu unterschiedlichen Gemeinden gehören und deswegen kaum zusammengeschlossen werden, obwohl beide einen Neubau benötigen... Das es in der Schweiz wirklich soviel mehr an Zusammenschlüssen gab, wusste ich tatsächlich nicht.


    Flo. NF : Habe ich auch schon gesehen, tatsächlich eine sehr komische Optik.

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    MFG Maxxam

  • zum Thema „haben, aber nicht brauchen“:

    Wir mussten in den letzten 2 Jahren in der Gemeinde einen Gerätesatz Bahn zum anheben einer Bahn abschaffen, um bei „Person unter Zug“ nach Sperrung der Strecke direkt arbeiten zu können. Die Bahnstrecke verläuft nicht erst seit gestern durch die Gemeinde, sondern wurde viel vom Güterverkehr (Kalktransport zur Saarstahl) als auch Personenverkehr (heute fast nur noch Personenverkehr) betrieben.

    Bisher war die BF der nächsten Stadt (in dem Fall Saarbrücken) mit ihrem AB-Schiene für diese Aufgabe für die gesamte Saarbahn-Strecke zuständig. Da die Strecke mittlerweile so groß ist, dass die BF Anfahrten von 30 Minuten + zu den Endhaltestellen hat, wurde beschlossen, dass jede Kommune an der Strecke einen solchen Satz anschaffen muss bzw. gestellt bekommt.


    Wir haben jetzt also Material, dass vorher auch nicht benötigt wurde, da bei uns noch nicht wirklich (zumindest kann ich mich daran entsinnen) den Fall „Person unter Zug“ hatten.


    Anderes Beispiel: Anfang der 2000er brannte bei uns in der Gemeinde eine große Lagerhalle. Daraufhin wurde ein mobiler Wasserwerfer angeschafft und auf unserem damaligen LF16 verladen. Als das LF16 ersetzt wurde, hatte der Werfer keinen einzigen Realeinsatz erlebt. Dennoch wurde er auf das neue LF20 übernommen. 2017 waren wir dann froh, dass wir ihn haben, da wir damit bei einem brennenden Schrotthaufen in Frankreich gut Löschen konnten.


    Natürlich gibt es gewisse bestimmte Gerätschaften, die man nicht so oft braucht, aber manchmal kommt die Ausrüstungsvorgabe nicht von der Wehr selbst, sondern von einer höheren Stelle.

    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!


    #WirBleibenZuhause

  • Daraufhin wurde ein mobiler Wasserwerfer angeschafft und auf unserem damaligen LF16 verladen. Als das LF16 ersetzt wurde, hatte der Werfer keinen einzigen Realeinsatz erlebt.

    Dazu nur ein "Wasserwerfer im Innenangriff, ich war dabei!" 8o #lebeninderlage


    Und um einen sinnvollen Beitrag zum Threadthema beizutragen


    Einsatzfahrzeug: Florian Hünxe 04 TSF 01 - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

    Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.


    (Dieter Hildebrandt 1927-2013)

  • sb-modder : Solche Anschaffungen sind ja etwas anderes, wie freiwilliges Vorhalten von Sondertechnik.


    Aber nicht jede Wehr braucht zwingend so einen Werfer? Gerade wenn eine Lagerhalle brennt, macht es meist keinen Unterschied wenn der Werfer von der Nachbarwahr zugeführt wird.

    Wie weiter oben erwähnt, von oben vorgeschriebene Ausrüstungsgegenstände, sind ein anderes Thema.
    Aus Spaß an der Freude, unnötige Technik auf engsten Raum mehrfach vorzuhalten ist halt einfach unsinnig.

      JuniorKDK : Das TSF wurde hier schon einmal gezeigt. Der Sinn des Fahrzeuges nach wie vor fragwürdig.

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    MFG Maxxam

  • Ausgenommen natürlich, jemand erfindet eine bessere Alternative zur Schiebleiter...

    Ja in dem man mal mehr Drehleitern (gerade die 18/12) installiert. Wie gesagt auch wenn Bestandschutz (auch in BW) zählt ist es das Problem woher kommt das Personal? Ich will nicht behaupten das jede 2. Gemeinde nun eine DLK braucht. aber ich finde locker auf Anhieb in BW 10-15 Städte und Gemeinden bei denen eine DLK (18/12) Sinnvoll wäre bzw. ein 2. HuRF (kann ja auch ein TMF sein). Das ist sicherlich nicht auf andere Bundesländer übertragbar aber im Osten ist man da auch ja anders getrimmt mit DLK42 und den Plattenbauten.


    Dieses System gibt einen ganz anderen Anreiz für den Feuerwehrdienst, als unser deutsches System der Freiwilligkeit.

    Also wenn man sich mal anschaut was mittlere Städte so an Übungen / Einsätzen fahren (z.B. Kreuzlingen) und was man dafür bekommt ist das teilweise schon fast ein Nebenjob teilweise mehr als manch deutscher im Monat Verdient (Merke: Pflichtdienst, Wenn unterschritten/unentschuldigt = Geldbuße á Knöllchen aber dafür wird jede Stunde Übung/Arbeit/Einsatz bezahlt zwar geringer aber schon ordentlich)

    Ich frage mich auch, warum wir von unserer deutschen Perspektive meinen, das Deutschland immer das Maß der Dinge sein muss. Viele Wege führen nach Rom. Anstatt sich selbst gedanklich immer in Deutschland einzuengen, würde ich es mir wünschen, andere Feuerwehrsystemen auch mal etwas offener zu begegenen und den Perspektivwechsel zu wagen. Natürlich ist nicht alles, was anderswo gemacht wird gleich super toll und pures Gold, aber auch wir können von anderen Mal etwas lernen.

    Weil man davon überzeugt ist. Das ist halt das Problem.. sonst gäbe es mit Sicherheit schon flächendeckend andere Systeme wie Feuerwehrrente oder auch keine DDR-Technik (siehe aktuell was Meck-Pomm beschafft)

    zu 3. Diese Fahrzeugkombination ist mir auch geläufig, da sind in Deutschland eher die Löschfahrzeuge wie TSF(-W), MLF und LF 10 bei kleineren Wehren das einzige Einsatzmittel, teilweise bzw. oftmals mit einem MTW ohne große Beladung der Grundpfeiler der Feuerwehrwesens.

    Wobei hier auch in der Schweiz die Ersteinsatzfahrzeuge (EEF) einen guten Vergleich darstellen aber da ist halt der Punkt das so kleinere Abteilungsfeuerwehren unbekannt sind.

    Wenn die Anhängerleiter noch so sinnvoll wäre, wäre sie in Deutschland weiterhin verbreitet.

    Wer bildet aus? Wie viel Kräfte? Wer bezahlt / baut das Gerät? = DLK. Simple Antwort..


    . Dort fusionieren Feuerwehren unabhängiger Gemeinden miteinander und das in seltenen Fällen sogar über die Grenzen eines Kantons hinweg.

    Das ist halt kein Alltag weil man das Thema von der Politik nicht angeht. Intern kommt sowas so gut wie nie als Vorschlag vor. Theoretisch ist es auch irrelevant wo du wohnst du müsstest zu dem nächst möglichen Gerätehaus zugeordnet werden um ein effektives System zu gewährleisten um mal das weiter zuspinnen. Ist ja analog zu dem Punkt das man theoretisch sowohl am Arbeitsort als auch Wohnort im Idealfall in der Feuerwehr ist.


    Zum Sprungretter wie gut das er in der Norm steht sonst gäbe es ihn manchmal gar nicht.. unser wird nach der Beschaffung vom (neuen bestellen) HLF nur solange bleiben bis er Ersetzt werden muss dann gibts keinen neuen..



    PS: Falls jemand Interessiert ist: Die Züricher haben dieses Jahr 100 Jahre Berusfeuerwehr-Jubiläum (eig. letztes Jahr aber C..) gibt da auch Tag der offen Tür etc falls jemand mal ein Urlaub sucht mit Idee...

    Gruß

    Immer an das gute denken.. alles hat einen Sinn und ein Ende

  • Heros 22/51 Da Schiebeleitern im Bestand gerade für Hinterhöfe gedacht sind nützt dir eine Drehleiter nichts. Somit keine gute Idee.


    Autoren im Thread der Mod zu finden! - Es könnte sein das meine Beiträge nicht immer zu 100% stimmen. Für diese evtl. Fehler kann ich nicht haftbar gemacht werden

  • wie Feuerwehrrente oder auch keine DDR-Technik (siehe aktuell was Meck-Pomm beschafft)

    Solange es so funktioniert, funktioniert es eben und ist kostengünstiger. Und bevor man für Anreize bezahlen muss, gibt's ja noch die Pflichtfeuerwehr...


    Es ist schön und gut zu argumentieren, dass es ein Ehrenamt ist, aber primär ist es nunmal eine Aufgabe der Gemeinde. Also sollten Gemeinden imho auch bereit sein Anreize zu schaffen. Und da sind die meisten Gemeinden ja schon bei kleineren Anreizen sehr sparsam - warum sind z.B. Ausnahmegenehmigungen für alle Feuerwehrangehörigen, die ein Parken auf kostenpflichtigen öffentlichen Parkplätzen mit Parkscheibe statt -schein erlauben so selten?


    Ich gehe sogar soweit, dass eine FFW gar nicht vollständig ehrenamtlich sein sollte: Statt bezahlter Freistellung vom Arbeitsplatz, aber kostenloser Leistung in der Freizeit sollten Einsatzzeiten grundsätzlichz zeitabhängig honoriert werden.

  • DasKruemelmonster und str1k3r : Leider muss man sagen, aber bei der geringen Stückzahl ist das auch kein Wunder.


    Heros 22/51 :

    Quote from Heros 22/51

    Ja in dem man mal mehr Drehleitern (gerade die 18/12) installiert. Wie gesagt auch wenn Bestandschutz (auch in BW) zählt ist es das Problem woher kommt das Personal? Ich will nicht behaupten das jede 2. Gemeinde nun eine DLK braucht. aber ich finde locker auf Anhieb in BW 10-15 Städte und Gemeinden bei denen eine DLK (18/12) Sinnvoll wäre bzw. ein 2. HuRF (kann ja auch ein TMF sein). Das ist sicherlich nicht auf andere Bundesländer übertragbar aber im Osten ist man da auch ja anders getrimmt mit DLK42 und den Plattenbauten.

    Kosten-Nutzen-Frage? Schiebleiter ist ebend gerade für Stellen, wo ich mit meiner Drehleiter nicht hinkomme gedacht, da hilft mir auch die 18/12 nicht wirklich weiter. Wie Florian 11/33/1 ja schon anmerkte.
    DLK 42, da gibt es im "Osten" auch nur eine Handvoll, auch wenn es in vielen Orten Plattenbauten gibt.
    Bei mir im Landkreis und dem Nachbarlandkreis gibt es ausser einer DL 16, nur klassische DLK 23/12 in den größeren Städten. DLK 12/9 oder 18/12 sind nicht vorhanden.


    Quote from Heros 22/51

    Also wenn man sich mal anschaut was mittlere Städte so an Übungen / Einsätzen fahren (z.B. Kreuzlingen) und was man dafür bekommt ist das teilweise schon fast ein Nebenjob teilweise mehr als manch deutscher im Monat Verdient (Merke: Pflichtdienst, Wenn unterschritten/unentschuldigt = Geldbuße á Knöllchen aber dafür wird jede Stunde Übung/Arbeit/Einsatz bezahlt zwar geringer aber schon ordentlich)

    Naja da gibt es in Deutschland genug städtische freiwillige Feuerwehren die auch 400-500 und mehr Einsätze im Jahr fahren, hinzu noch zahlreiche Ausbildungsdienste.
    Während es aber in der Schweiz einen wirklichen finanziellen Ausgleich gibt, wird ja in Deutschland teilweise noch über eine Aufwandsentschädigung diskutiert, weil es ja eine freiwillige Feuerwehr ist, die ja nur ein Verein ist....

    Quote from Heros 22/51

    Weil man davon überzeugt ist. Das ist halt das Problem.. sonst gäbe es mit Sicherheit schon flächendeckend andere Systeme wie Feuerwehrrente oder auch keine DDR-Technik (siehe aktuell was Meck-Pomm beschafft)

    Neben wie oben schon erwähnt gibt es ja Politiker die in der Feuerwehr nur unnötige Kosten für einen Verein von Freiwilligen halten. Größtenteils liegt es aber eher einfach an fehlenden finanziellen Mitteln.
    Dabei ist es auch egal ob es sich um eine dörfliche Gemeinde oder eine Stadt handelt. Wenn es dann nur begrenzt Fördermittel gibt, sind Anschaffungen neuer Fahrzeuge nicht so einfach.
    Hinzu kommen dann noch die Kameraden die meinen ihr Einsatzgebiet sei so speziell das sie ein Sonderfahrzeug brauchen, anstatt mit anderen Wehren in einer Sammelbeschaffung ein einfaches Normfahrzeug zu beschaffen und dadurch weiteres Geld zu sparen.

    Quote from Heros 22/51

    Wobei hier auch in der Schweiz die Ersteinsatzfahrzeuge (EEF) einen guten Vergleich darstellen aber da ist halt der Punkt das so kleinere Abteilungsfeuerwehren unbekannt sind.

    Wobei EEF wohl eher ein TSF/VLF sind als ein TSF-W/MLF/LF 10. Chroffer : Sollte ich falsch liegen bitte korrigiere mich.


    Quote from Heros 22/51

    Wer bildet aus? Wie viel Kräfte? Wer bezahlt / baut das Gerät? = DLK. Simple Antwort..

    Habe ja auch nicht behauptet das eine Anhängerleiter noch sinnvoll ist. Dementsprechend ist dem nichts entgegen zusetzen.


    Quote from AaronKl

    Solange es so funktioniert, funktioniert es eben und ist kostengünstiger. Und bevor man für Anreize bezahlen muss, gibt's ja noch die Pflichtfeuerwehr...

    Wie schon oben erwähnt oftmals liegt es nicht an den Kameraden die nichts Neues wollen oder der Kommune die dafür nichts investieren will. Wenn die Kommune kein Geld hat, kann sie auch nichts kaufen. Bei den heutigen Kosten für neue Einsatzfahrzeuge, wird es immer schwerer ohne Fördermittel, größere Fahrzeuganschaffungen in regelmäßigen Abständen (20-25 Jahren)umzusetzen. Auch muss man anmerken das dies nicht nur die Feuerwehr merkt, auch andere kommunale Pflichtaufgaben werden weggespart, wenn es geht.


    Anreize schaffen ist gut und es wäre sicher einiges wie du schon sagst einfach möglich. Schön ist ja schonmal das es mittlerweile in vielen Kommunen schon eine kleine Aufwandsentschädigung gibt.
    Hauptanreize für neue Mitglieder sind aber auch zeitgemäße Ausstattung. Wer will in einem schimmeligen alten viel zu kleinen Feuerwehrhaus mit einem TSF von 1970 schon gerne Mitglied werden.
    Aber auch hier ist nicht alles auf die Kommunen zu schieben, auch die einzelnen Wehren und die Landkreise und Bundesländer sollten hier mal ihren Anteil leisten. Stichwort:

    - (ausreichend) Fördermittel für Anschaffungen

    - höhere Förderung bei Sammelbeschaffungen

    - Kundgeben von Landes-/Bundesanschaffungen und Anschaffungen der Landesfeuerwehrschulen (somit könnten sich die Wehren diesen Beschaffungen einfach anschließen und die Kosten, sowie der Planungsaufwand eingespart werden)

    - Feuerwehrrente

    - ....

    Quote from AaronKl

    Ich gehe sogar soweit, dass eine FFW gar nicht vollständig ehrenamtlich sein sollte: Statt bezahlter Freistellung vom Arbeitsplatz, aber kostenloser Leistung in der Freizeit sollten Einsatzzeiten grundsätzlich zeitabhängig honoriert werden.


    Da ist dann wieder die Frage wer soll das finanzieren? Was sollte man für Einsätze und Übungsdienste bekommen, den Mindestlohn pro geleistete Stunde? Ist der Betrag steuerfrei?

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    MFG Maxxam

  • Wobei EEF wohl eher ein TSF/VLF sind als ein TSF-W/MLF/LF 10

    Kommt auf die größe drauf an. Viele EEF entsprechen der alten TSF-W Basis (6,5t) die 7,5 - 8,8t MLF sind schon zu groß das sind kleine TLF in der Schweiz

    https://www.feuerwehr-wiesenda…ittel/ersteinsatzfahrzeug ich bezog mich auf dieses Modell


    Nimm das Fahrzeug https://www.feuerwehr-koeniz.c…e/kleintankloeschfahrzeug mit einem ASF und du bist relativ nah an dem System MLF + MTW.


    Wobei das halt auch wie gesagt Unterschiedlich ist ein Beispiel:

    https://feuerwehr-kohlfirst.ch/einsatzgebiet mit Ausnahme des EEF Benken ("TSF-W") sind alles anderen EEF eher KLF/VLF.


    Da Schiebeleitern im Bestand gerade für Hinterhöfe gedacht sind nützt dir eine Drehleiter nichts. Somit keine gute Idee.

    Das hab ich ja nie behauptet - die Schiebleiter bleibt ja immer erhalten nur taktisch gesehen wird es die Frage nach dem Personal bzw. die Möglichkeiten langfristig nicht beantworten. Wenn DLK möglich dann DLK-Einsatz.


    nur klassische DLK 23/12 in den größeren Städten. DLK 12/9 oder 18/12 sind nicht vorhanden.

    Die DLK 18 ist ja für kleinere Städte und mittlere Gemeinden gedacht bzw. das Prinzip dahinter. Wie gesagt ist bisschen schwer zum erklären. Aber deine DL 16 wäre wenn sie wirklich Sinnvoll ist durch eine DLK 18 zuersetzten sofern die DLK23 nicht nötig ist / zu groß wäre.


    Da ist dann wieder die Frage wer soll das finanzieren? Was sollte man für Einsätze und Übungsdienste bekommen, den Mindestlohn pro geleistete Stunde? Ist der Betrag steuerfrei?

    Wie wäre es wenn man einfach mal gewissermaßen bisschen Entlastung schafft? á Man gibt an bei wie viel Feuerwehreinsätzen man war und bekommt dafür X € Steuerentlastung / bzw. wird bei der Steuererklärung berücksichtigt im Verwaltungsdeutschland sicher kein Problem.

    Die Spritkosten zur Feuerwehr zahlt dir ja keiner... [ja es gibt auch hier Unterschiede ich weiß aber im Grundprinzip]

    Das Prinzip worauf ich hinaus will ist ja klar oder?

    Immer an das gute denken.. alles hat einen Sinn und ein Ende

  • Heros 22/51 : TSF-W wäre etwas hochgegriffen. Wie ich sehe ist ja ein EEF zum Großteil eher ein TSF mit verbauter Hochdrucklöschanlage für Kleinbrände.

    Also war ich mit meiner Annahme wohl doch richtig.


    Deswegen braucht trotzdem nicht jede kleine Stadt eine eigene Drehleiter, wenn nur 5 km entfernt schon eine steht: Kosten-Nutzen-Faktor.
    Schließlich hat ja auch nicht jede kleine Feuerwehr einen TH-Satz, einen Feuerwehrkran oder eine Gefahrgutausstattung, warum sollte man dann eine unnötige Anzahl an Drehleitern beschaffen?

    Nur das die DLK 18/12 das Problem hat, das diese erstens nach Baurecht diese oftmals nicht ausreicht und die Kosten nicht wirklich viel weniger sind als bei einer 23/12.
    Ist auch der Grund warum 18/12er Drehleitern kaum verbreitet sind.
    DLK 12/9 sind ja eher für spezielle Örtlichkeiten gedacht (enge Altstadt, Sonderbauten...)

    Diese DL 16 steht da auch nur noch rum, weil deren Bürgermeisterin alte Technik mag und man die irgendwann kurz nach dem Ende der DDR, günstig erworben und zu einem Feuerwehrfahrzeug umgebaut hat.
    Weder braucht diese Stadt eine eigene Drehleiter, noch würde das Fahrzeug durch eine Drehleiter ersetzt werden und wenn in der Stadt eine "richtige" Drehleiter gebraucht wird, kommt eh die Drehleiter der Nachbarstadt zum Einsatz.
    Der Einsatzwert von Drehleitern ohne Korb ist eh kaum noch gegeben.


    Klingt natürlich an und für sich einfach, die Formulierung in einem Gesetzestext ist nur schwer. Wer zählt als Mitglied der Feuerwehr? Warum sollten nur Einsätze entschädigt werden? Warum sollte nur Feuerwehrkräfte so entschädigt werden? Sind die ehrenamtliche Leistungen von THW und SEG´s weniger wert?
    Sinnvoller wäre da dann eher nach Schweizer Vorbild eine Sondersteuer, welche Mitglieder der Hilfsorganisationen nicht entrichten müssen?

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    MFG Maxxam

  • Deswegen braucht trotzdem nicht jede kleine Stadt eine eigene Drehleiter, wenn nur 5 km entfernt schon eine steht: Kosten-Nutzen-Faktor.
    Schließlich hat ja auch nicht jede kleine Feuerwehr einen TH-Satz, einen Feuerwehrkran oder eine Gefahrgutausstattung, warum sollte man dann eine unnötige Anzahl an Drehleitern beschaffen?

    Nein aber wie gesagt ich finde bei uns in Baden-Württemberg genug Beispiele wo eine 2. DLK Sinnvoll wäre bzw. überhaupt die Anschaffung und zwar nicht wegen den Gebäuden. Ich weiß nicht wie es wo anders ist aber in BW ist Grundsätzlich ein HLF10 in einer Gemeinde vorgesehen (außer Kleinstgemeinden da reicht das MLF).

    Nur das die DLK 18/12 das Problem hat, das diese erstens nach Baurecht diese oftmals nicht ausreicht und die Kosten nicht wirklich viel weniger sind als bei einer 23/12.

    Naja eine DLK23 liegt bei 700 - 800.000 heute. Bei einer DLK18 bist du ~ 100.000 günstiger vermute ich mal.. wie gesagt für normale Wohnbebauung so 4 max 5 OG wäre das akzeptabel.

    Sind die ehrenamtliche Leistungen von THW und SEG´s weniger wert?

    Die eingeschlossen aber man muss ja irgendwo anfangen und Höchste Priorität hat die Feuerwehr oder?


    Einsatzfahrzeug: Florian Plön 14/41-01 - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

    Das ist auch mal ein TSF-W

    Immer an das gute denken.. alles hat einen Sinn und ein Ende

  • Quote from Heros 22/51

    Nein aber wie gesagt ich finde bei uns in Baden-Württemberg genug Beispiele wo eine 2. DLK Sinnvoll wäre bzw. überhaupt die Anschaffung und zwar nicht wegen den Gebäuden. Ich weiß nicht wie es wo anders ist aber in BW ist Grundsätzlich ein HLF10 in einer Gemeinde vorgesehen (außer Kleinstgemeinden da reicht das MLF).

    Bei uns gibt es genug Gemeinden die nur eine oder zwei Feuerwehren haben und <1000 Einwohnern, dort braucht nicht jede Gemeinde ein HLF.
    Bei Feuerwehren mit mehreren Ortsfeuerwehren ist auch immer mindestens ein HLF 10 (oder ähnliche Fahrzeuge mit TH-Satz) vorhanden.
    Aber ebend nicht jede kleine Gemeinde braucht zwingend ein HLF, wenn nur wenige Kilometer weiter schon eines herumsteht (gerade bei 1-2 VKU´s Pklemm in 10 Jahren...).

    Bei uns gibt es in meinen Augen ausreichend Drehleitern und Anschaffung weiterer Fahrzeuge wäre reine Geldverschwendung. Im ländlichen Bereich wo die großen Wehren maximal so um die 100 Einsätze fahren und die kleineren Wehren nur 10-20 Einsätze, da braucht kein kleiner Ort eine weitere Drehleiter zu kaufen.
    Die Drehleiter unsere Stadtfeuerwehr wird so maximal 10x im Jahr in die Nachbarorte alarmiert, also sehe ich da nicht wirklich einen Grund für weitere Drehleitern.
    Natürlich kann ich nur für meine Region sprechen und nicht für alle Regionen in Deutschlands.

    Die Frage ist aber warum denkst du das ihr weitere Drehleitern braucht, aber nicht wegen der Bebauung? Wenn es um ein zusätzliches reines Arbeitsgerät geht, sollte man eher über eine Hubarbeitsbühne nachdenken, kosten deutlich weniger und können ja auch noch vom städtischen Bauhof mitgenutzt werden (gut kann eine Drehleiter auch)

    Quote from Heros 22/51

    Naja eine DLK23 liegt bei 700 - 800.000 heute. Bei einer DLK18 bist du ~ 100.000 günstiger vermute ich mal.. wie gesagt für normale Wohnbebauung so 4 max 5 OG wäre das akzeptabel.

    Glaube kaum das der preisliche Unterschied von einer DLK 18/12 so extrem abweicht von einer 23/12, natürlich kommt es immer auch darauf an, was für Möglichkeiten die einzelnen Fahrzeuge bieten und was für Beladung/Anbauteile man fordert.
    Letztlich ist der einzige Unterschied zwischen den Fahrzeugen das bei der 18/12 ein Leiterteil weniger am Fahrzeug verbaut ist. So wird der preisliche Unterschied nicht so groß sein.
    Leider sind hier die Hersteller ja immer bedeckt, so lässt sich das ganze schwer vergleichen.
    Und wie gesagt brauche ich die Drehleiter wegen meiner Bebauung als Rettungsweg, führt kein Weg an der DLK 23/12 vorbei. Da erst ab einer Höhe von 22 Metern ein zweiter baulicher Rettungsweg notwendig ist.
    Habe ich natürlich nur Bebauung mit maximal 17 Metern Höhe, ist die DLK 18/12 natürlich eine Option wert, gerade wenn diese dann (entgegen meiner Meinung) auch noch einiges günstiger sein sollte.
    Hier muss dann natürlich meine Kommune nur darauf achten bei Neubauten auch nur diese Höhe zu genehmigen.

    Quote from Heros 22/51

    Die eingeschlossen aber man muss ja irgendwo anfangen und Höchste Priorität hat die Feuerwehr oder?

    Warum sollten die Kameradeninnen und Kameraden der Feuerwehr immer mehr wert sein, als andere ehrenamtliche Mitglieder der BOS?

    Quote from Heros 22/51

    Das ist auch mal ein TSF-W

    Sieht irgendwie eher nach einem LF 8/6 aus, als nach einem TSF-W. Das kommt dabei raus wenn der BSBP nur ein TSF-W vorschreibt, die Feuerwehr aber mehr will.

    Interessant ist auch der Gerätewagen-Nachschub der Wehr, welcher optisch schon etwas komisch aussieht.


    Einsatzfahrzeug: Florian Plön 14/59-01 - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

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  • Heros 22/51 : TSF-W wäre etwas hochgegriffen. Wie ich sehe ist ja ein EEF zum Großteil eher ein TSF mit verbauter Hochdrucklöschanlage für Kleinbrände.

    Also war ich mit meiner Annahme wohl doch richtig.

    Wie bei so vielem im Schweizer Feuerwehrwesen gilt auch beim Ersteinsatzfahrzeug der Grundsatz: "Alles ist möglich". Dadurch das es keine übergreifenden Fahrzeugnormen gibt und es höchstens gewisse Regelungen auf Ebene der Kantone gibt, ist vieles möglich. Es gibt EEF unter 3,5 t und welche darüber. Es gibt sie mit zwei-, drei- oder auch mal sechsköpfiger Besatzung. Es gibt sie mit rudimentärster und umfangreicherer Beladung. Es gibt sie mal ohne Wassertank und auch mit Wassertank, dann aber meist mit einer Hochdrucklöschanlage. Häufig rücken EEF auch als Einheit gemeinsam mit einem Motorspritzenanhänger, dem Schweizer Pendant zu unserem TSA, aus. Dieser gleicht dann die ggf. vorhandene pumpenlosigkeit des eigentlichen EEF aus oder ergänzt die HDL um eine ergiebigere Pumpe.


    Verglichen mit unseren deutschen Normfahrzeugen reicht der Einsatzwert von einem Äquivaltent zum TSF, über KLF, bis hin zu einem TSF-W.


    Einsatzfahrzeug: Courroux - SIS Val-Terbi - EEF - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

    Einsatzfahrzeug: Les Bois - SIS FMO - EEF - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

    Einsatzfahrzeug: Les Brenets - SIS - EEF - Castor 2309 - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

    Einsatzfahrzeug: Courtemaîche - SIS Basse-Allaine - EEF - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit


    Ein EEF kann unter Umständen aber auch in die Richtung eines Kleinalarmfahrzeuges gehen.

    Einsatzfahrzeug: Genève - SIS - EEF - César 39 - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

  • Naja eine DLK23 liegt bei 700 - 800.000 heute. Bei einer DLK18 bist du ~ 100.000 günstiger vermute ich mal.. wie gesagt für normale Wohnbebauung so 4 max 5 OG wäre das akzeptabel

    Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn ich mir anschaue was eine DLK18/12 bei Neufahrzeugen noch für nen Verbreitung hat schätze ich den Kostenunterschied mal auf wenige Tausend €.

    Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!

  • Chroffer : Danke für deine Aufklärung, abgesehen von der Besatzungsstärke, kann man ja schon sagen das die meisten EEF, eher in Richtung TSF mit Hochdrucklöschanlage gehen.
    Jedoch gibt es auch teilweise stark abweichende Fahrzeuge, weil es keine festgelegte Norm gibt, so gibt es auch Fahrzeuge in Richtung TSF-W/MLF und KEF.

    Wobei man ja auch sagen muss das in Deutschland beim TSF-W auch deutliche Unterschiede von Fahrzeug zu Fahrzeug bestehen, so gibt es ja auch hier TSF-W mit deutlich mehr TH-Beladung, größeren Löschwassertank etc.

    str1k3r : Ebend der Meinung bin ich auch, wie gesagt ist ja eigentlich nur ein fehlendes Leiterteil. Natürlich kann es sein das eine DLK 18/12 ohne Schnickschnack deutlich billiger sein kann als eine High-End-DLK 23/12 mit allen Spielereien die es gibt.

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    MFG Maxxam

  • Optisch ein sehr spezielles LF 16/12. Sieht irgendwie aus, wie wenn man den normalen Aufbau gestaucht hätte und ihn dann auf ein für diese Fahrzeuggröße untypisches Fahrgestell mit Einzelbereifung am Heck.


    Einsatzfahrzeug: Florian Flensburg 01/44-02 (a.D.) - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit

    Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.


    (Dieter Hildebrandt 1927-2013)